Index

412.101.220.58

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Laborantin/Laborant mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)

vom 25. Juli 2007 (Stand am 1. Januar 2018)

Laborantin EFZ/Laborant EFZ

Laborantine CFC/Laborantin CFC

Laboratorista AFC

65324

Biologie

65325

Chemie

65326

Textil

65327

Farbe und Lack

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI),

gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 20021, auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November 20032 (BBV) und auf Artikel 4 Absatz 4 der Jugendarbeitsschutzverordnung vom 28. September 20073 (ArGV 5),

verordnet:4

  1. Abschnitt: Gegenstand, Fachrichtungen und Dauer

Art. 1 Berufsbezeichnung, Berufsbild und Fachrichtungen

1 Die Berufsbezeichnung ist Laborantin EFZ oder Laborant EFZ.

2 Laborantinnen EFZ/Laboranten EFZ beherrschen namentlich folgende Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Haltungen aus:

a.
Sie arbeiten in Laboratorien der Forschung, der Entwicklung, der Produktion, der Kontrolle oder der Diagnostik.
b.
Sie planen die Arbeitsprozesse, führen die Versuche durch und beurteilen den Versuchsverlauf.
c.
Sie werten die Versuche aus und analysieren die Ergebnisse.
d.
Sie arbeiten umweltgerecht, sicher und selbständig.

3 Innerhalb des Berufs der Laborantin oder des Laboranten EFZ gibt es folgende Fachrichtungen:

a.
Biologie;
b.
Chemie;
c.
Textil;
d.
Farbe und Lack.

4 Die Fachrichtung wird vor Beginn der beruflichen Grundbildung im Lehrvertrag festgehalten.

Art. 2 Dauer und Beginn

1 Die berufliche Grundbildung dauert 3 Jahre.

2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule.


  2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen

Art. 3 Kompetenzen

1 Die Ziele und Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4–6 beschrieben.

2 Sie gelten für alle Lernorte.

Art. 4 Fachkompetenz

Die Fachkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

a.
Versuchsplanung und Versuchsvorbereitung;
b.
Versuchsdurchführung;
c.
Auswertung und Reflexion;
d.
Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz (GSU) und Qualitätssicherung;
e.
Instandhaltung;
f.
Grundlagen, Konzepte und Modelle.
Art. 5 Methodenkompetenz

Die Methodenkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

a.
Arbeitstechniken;
b.
prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln;
c.
Informations- und Kommunikationstechniken;
d.
innovatives Problemlösen;
e.
Präsentationstechniken;
f.
wirtschaftliches Handeln;
g.
umweltschonendes Arbeitsverhalten.
Art. 6 Sozial- und Selbstkompetenz

Die Sozial- und Selbstkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

a.
eigenverantwortliches Handeln;
b.
Kommunikationsfähigkeit;
c.
Konflikt- und Kritikfähigkeit;
d.
Teamfähigkeit;
e.
Belastbarkeit;
f.
lebenslanges Lernen;
g.
Umgangsformen.

  3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz

Art. 71

1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn und während der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz, insbesondere zur Gefahrenkommunikation (Gefahrensymbole, Piktogramme, Gebotszeichen) in diesen drei Bereichen, ab und erklären sie ihnen.

2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt.

3 Den Lernenden wird an allen Lernorten das Wissen über nachhaltige Entwicklung, insbesondere über den Ausgleich zwischen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Interessen, vermittelt.

4 In Abweichung von Artikel 4 Absatz 1 ArGV 5 und gemäss den Vorgaben nach Artikel 4 Absatz 4 ArGV 5 können die Lernenden entsprechend ihrem Ausbildungsstand für die im Anhang zum Bildungsplan aufgeführten Arbeiten herangezogen werden.

5 Voraussetzung für einen Einsatz nach Absatz 4 ist, dass die Lernenden entsprechend den erhöhten Gefährdungen ausgebildet, angeleitet und überwacht werden; diese besonderen Vorkehrungen werden im Anhang zum Bildungsplan als begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festgelegt.


1 Fassung gemäss Ziff. II 38 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).


  4. Abschnitt: Anteile der Lernorte und Unterrichtssprache

Art. 8 Anteile der Lernorte

1 Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 3½ Tagen pro Woche.

2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht erfolgt in 1680 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 240 Lektionen.

3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt, je nach Fachrichtung, mindestens 36 und höchstens 44 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt.

Art. 9 Unterrichtssprache

1 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes.

2 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen.

3 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen.


  5. Abschnitt: Bildungsplan und Allgemeinbildung

Art. 10 Bildungsplan

1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan vor, der von den verantwortlichen Organisationen der Arbeitswelt erarbeitet und vom SBFI genehmigt ist.

2 Der Bildungsplan führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4–6 wie folgt näher aus:

a.
Er begründet sie in ihrer Wichtigkeit für die berufliche Grundbildung.
b.
Er bestimmt, welches Verhalten in bestimmten Handlungssituationen am Arbeitsplatz erwartet wird.
c.
Er differenziert sie in konkrete Leistungsziele aus.
d.
Er bezieht sie konsistent auf die Qualifikationsverfahren und beschreibt deren System.

3 Der Bildungsplan legt überdies fest:

a.
die curriculare Gliederung der beruflichen Grundbildung;
b.
die Aufteilung der überbetrieblichen Kurse über die Dauer der Grundbildung und ihre Organisation;
c.
die Qualifikationsbereiche und die Erfahrungsnote, die im Notenausweis nach Artikel 22 Absatz 3 genannt werden und für die Wiederholungen nach Artikel 20 zählen;
d.
die Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz.

4 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für Laborantinnen und Laboranten EFZ mit Titel, Datum und Bezugsquelle.

Art. 11 Allgemeinbildung

Für den allgemein bildenden Unterricht gilt die Verordnung des SBFI vom 27. April 20061 über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung.



  6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung

Art. 12 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner

Die fachlichen Mindestanforderungen im Sinne von Artikel 44 Absatz 1 Buchstaben a und b BBV an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt:

a.
Laborantin oder Laborant mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
b.
gelernte Biologielaborantin oder gelernter Biologielaborant, gelernte Chemielaborantin oder gelernter Chemielaborant, gelernte Textillaborantin oder gelernter Textillaborant und mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
c.
einschlägiger Abschluss der höheren Berufsbildung auf der Tertiärstufe;
d.
einschlägiger Hochschulabschluss und mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet.
Art. 13 Höchstzahl der Lernenden

1 In einem Betrieb darf eine lernende Person ausgebildet werden, wenn:

a.
eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt wird; oder
b.
zwei entsprechend qualifizierte Berufsbildnerinnen oder entsprechend qualifizierte Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigt werden.

2 Tritt eine lernende Person in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung ein, so kann eine weitere lernende Person ihre Bildung beginnen.

3 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von 2 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden.

4 Als Fachkraft gilt, wer über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Fachbereich der lernenden Person oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt.

5 In besonderen Fällen kann die kantonale Behörde einem Betrieb, der seit mehreren Jahren Lernende mit überdurchschnittlichem Erfolg ausgebildet hat, die Überschreitung der Höchstzahl der Lernenden bewilligen.


  7. Abschnitt: Lern- und Leistungsdokumentation

Art. 14 Im Betrieb

1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb festhält.

2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation einmal pro Quartal. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person.

3 Sie oder er hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person in einem Bildungsbericht fest.

Art. 15 In der schulischen Bildung und in der schulisch organisierten Grundbildung

Die Anbieter der schulischen Bildung und die Anbieter schulisch organisierter Grundbildungen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den unterrichteten Bereichen und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus.

Art. 16 Im überbetrieblichen Kurs

Die Anbieter der überbetrieblichen Kurse dokumentieren die Leistungen der Lernenden in der Form von Kompetenznachweisen.


  8. Abschnitt: Qualifikationsverfahren

Art. 17 Zulassung zum Qualifikationsverfahren

1 Zum Qualifikationsverfahren wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat:

a.
nach den Bestimmungen dieser Verordnung;
b.
in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution; oder
c.
ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung gewachsen zu sein.

2 Von der beruflichen Praxis, die nach Artikel 32 BBV für die Zulassung zu einem Qualifikationsverfahren verlangt ist, müssen mindestens 3 Jahre im Bereich der Laborantin oder des Laboranten EFZ erworben worden sein.

Art. 18 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens

1 Im Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4–6 erworben worden sind.

2 In der Abschlussprüfung werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft:

a.
Praktische Arbeit im Umfang von 40–80 Stunden als individuelle praktische Arbeit (IPA) oder 16–20 Stunden als vorgegebene Arbeit oder als Arbeit in gestellten Situationen. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden.
b.
Berufskenntnisse im Umfang von 6–8 Stunden. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1½ Stunden.
c.
Allgemeinbildung. Die Abschlussprüfung richtet sich nach der Verordnung des SBFI vom 27. April 20061 über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung.

Art. 19 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung

1 Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn:

a.
der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mit der Note 4 oder höher bewertet wird;
b.
das Mittel aus der Note des Qualifikationsbereichs «Berufskenntnisse» und der Erfahrungsnote des berufskundlichen Unterrichts mindestens 4 beträgt;
c.
die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird.

2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der gewichteten Erfahrungsnote.

3 Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts.

4 Für die Berechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten wie folgt gewichtet:

a.
praktische Arbeit: 50 %;
b.
Berufskenntnisse: 15 %;
c.
Allgemeinbildung: 20 %;
d.
Erfahrungsnote: 15 %.
Art. 20 Wiederholungen

1 Die Wiederholung des Qualifikationsverfahrens richtet sich nach Artikel 33 BBV. Muss ein Qualifikationsbereich wiederholt werden, so ist er in seiner Gesamtheit zu wiederholen.

2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule wiederholt, so wird die bisherige Erfahrungsnote beibehalten. Wird der berufskundliche Unterricht während mindestens 2 Semestern wiederholt, so zählt nur die neue Erfahrungsnote.

Art. 21 Spezialfall

Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so wird statt der Erfahrungsnote der Qualifikationsbereich Berufskenntnisse eingesetzt.


  9. Abschnitt: Ausweise und Titel

Art. 22

1 Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ.

2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Laborantin EFZ/Laborant EFZ» zu führen.

3 Im Notenausweis werden aufgeführt:

a.
die Gesamtnote;
b.
die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie die Erfahrungsnote;
c.
die Fachrichtung.

  10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Laborantinnen und Laboranten

Art. 23

1 Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Laborantinnen und Laboranten EFZ setzt sich zusammen aus:

a.
2 Vertreterinnen oder Vertreter des Fachverbandes für Laborberufe FLB1;
b.
4–5 Vertreterinnen oder Vertretern von scienceindustries2;
c.
1 Vertreterin oder Vertreter des Textilverbandes Schweiz TVS;
d.
1 Vertreterin oder Vertreter des Verbandes Schweizerischer Lack- und Farbenfabrikanten VSLF;
e.
2–3 Vertreterinnen oder Vertretern der Fachlehrerschaft;
f.
je mindestens 1 Vertreterin oder 1 Vertreter des Bundes und der Kantone.

2 Die Sprachregionen und die Fachrichtungen müssen gebührend vertreten sein.

3 Die Kommission konstituiert sich selbst3.

4 Die Kommission hat folgende Aufgaben:

a.
Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen, ökologischen4 und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle 5 Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter des Bundes und der Kantone.
b.
Sie beantragt dem SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikeln 4–6, betreffen.

1 Fassung vom 15. Dezember 2010
2 Fassung vom 19. August 2013
3 Fassung vom 15. Dezember 2010
4 Fassung vom 15. Dezember 2010


  11. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 24 Aufhebung bisherigen Rechts

1 Es werden aufgehoben:

a.
das Reglement vom 14. März 19951 über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Biologielaboranten;
b.
der Lehrplan vom 14. März 19952 für den beruflichen Unterricht der Biologielaboranten.
c.
das Reglement vom 8. September 19883 über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Chemielaboranten;
d.
der Lehrplan vom 18. Januar 20024 für den beruflichen Unterricht der Chemielaboranten und der Textillaboranten.
e.
das Reglement vom 28. Oktober 19885 über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Textillaboranten;
f.
der Lehrplan Teil C vom 18. Januar 20026 für den beruflichen Unterricht (Branchenunterricht) der Textillaboranten.

2 Es werden widerrufen:

a.
die Genehmigung des Reglements vom 14. März 1995 über die Einführungskurse für Biologielaboranten;
b.
die Genehmigung des Reglements vom 4. November 1986 über die Einführungskurse für Chemielaboranten;
c.
die Genehmigung des Reglements vom 24. Oktober 1988 über die Einführungskurse für Textillaboranten.

1 BBl 1995 III 848
2 BBl 1995 III, 848
3 BBl 1988 III 1471
4BBl 2002 7348
5 BBl 1989 I 558
6BBl 2002 7348

Art. 25 Übergangsbestimmungen

1 Lernende, die ihre Bildung als Biologielaborant/Biologielaborantin, Chemielaborant/Chemielaborantin oder Textillaborant/Textillaborantin vor dem 1. Januar 2008 begonnen haben, schliessen sie nach dem bisherigen Recht ab.

2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Biologielaborant/Biologielaborantin, Chemielaborant/Chemielaborantin oder Textillaborant/Textillaborantin bis zum 31. Dezember 2013 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden.

Art. 26 Inkrafttreten

1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.

2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art. 17–22) treten am 1. Januar 2011 in Kraft.


1 SR 412.102 SR 412.1013 SR 822.1154 Fassung gemäss Ziff. I 38 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).


Index

412.101.220.58

Ordinanza della SEFRI sulla formazione professionale di base Laboratorista con attestato federale di capacità (AFC)

del 25 luglio 2007 (Stato 1° gennaio 2018)

Laboratorista AFC

Laborantin EFZ/Laborant EFZ

Laborantine CFC/Laborantin CFC

65324

Biologia

65325

Chimica

65326

Tessili

65327

Pittura e Vernice

La Segreteria di Stato per la formazione, la ricerca e l’innovazione (SEFRI),

visto l’articolo 19 della legge del 13 dicembre 20021 sulla formazione professionale; visto l’articolo 12 dell’ordinanza del 19 novembre 20032 sulla formazione professionale (OFPr); visto l’articolo 4 capoverso 4 dell’ordinanza del 28 settembre 20073 sulla protezione dei giovani lavoratori (OLL 5),

ordina:4

  Sezione 1: Oggetto, indirizzi professionali e durata

Art. 1 Denominazione, profilo e indirizzi professionali

1 La denominazione professionale è laboratorista AFC.

2 I laboratoristi AFC svolgono, in particolare, le seguenti attività e si contraddistinguono per i seguenti comportamenti:

a.
svolgimento della propria attività in laboratori di ricerca, sviluppo, produzione, controllo e diagnostica;
b.
pianificazione dei processi di lavoro, esecuzione degli esperimenti e valutazione del relativo procedimento;
c.
interpretazione degli esperimenti e analisi dei risultati;
d.
autonomia, rispetto dell’ambiente e sicurezza nel modo di lavorare.

3 Nella professione di laboratorista AFC sono previsti i seguenti indirizzi professionali:

a.
biologia;
b.
chimica;
c.
tessili;
d.
pittura e vernice.

4 L’indirizzo professionale è specificato nel contratto di tirocinio prima dell’inizio della formazione professionale di base.

Art. 2 Durata e inizio

1 La formazione professionale di base dura tre anni.

2 L’inizio della formazione professionale di base segue il calendario scolastico della relativa scuola professionale.


  Sezione 2: Obiettivi ed esigenze

Art. 3 Competenze

1 Gli obiettivi e le esigenze della formazione professionale di base sono espressi sotto forma di competenze operative agli articoli 4– 6.

2 Tali obiettivi ed esigenze valgono per tutti i luoghi di formazione.

Art. 4 Competenza professionale

La competenza professionale comprende conoscenze e capacità nei seguenti ambiti:

a.
pianificazione e preparazione di esperimenti;
b.
svolgimento di esperimenti;
c.
interpretazione e riflessione;
d.
salute, sicurezza, protezione dell’ambiente (SSA) e garanzia della qualità;
e.
manutenzione;
f.
basi, programmi e modelli.
Art. 5 Competenza metodologica

La competenza metodologica comprende conoscenze e capacità nei seguenti ambiti:

a.
tecniche di lavoro;
b.
approccio reticolare, orientato al processo, a livello teorico e operativo;
c.
tecniche d’informazione e di comunicazione;
d.
soluzioni innovative per la risoluzione dei problemi;
e.
tecniche di presentazione;
f.
rispetto di criteri economici nello svolgimento dell’attività lavorativa;
g.
modo di lavorare ecologico.
Art. 6 Competenza sociale e personale

La competenza sociale e personale comprende conoscenze e capacità nei seguenti ambiti:

a.
senso di responsabilità;
b.
capacità di comunicazione;
c.
capacità di gestire i conflitti e di accettare le critiche;
d.
capacità di lavorare in gruppo;
e.
capacità di lavorare sotto pressione;
f.
apprendimento continuo;
g.
forme comportamentali.

  Sezione 3: Sicurezza sul lavoro, protezione della salute e dell’ambiente

Art. 71

1 All’inizio e durante la formazione gli operatori forniscono e spiegano alle persone in formazione le prescrizioni e le raccomandazioni relative alla sicurezza sul lavoro e alla protezione della salute e dell’ambiente, in particolare quelle relative alla comunicazione dei pericoli (simboli di pericolo e di obbligo, pittogrammi).

2 Dette prescrizioni e raccomandazioni sono fornite in tutti i luoghi di formazione e considerate nelle procedure di qualificazione.

3 Tutti i luoghi di formazione sensibilizzano le persone in formazione allo sviluppo sostenibile, con particolare attenzione all’equilibrio tra interessi sociali, ecologici ed economici.

4 In deroga all’articolo 4 capoverso 1 OLL 5 e secondo le prescrizioni dell’articolo 4 capoverso 4 OLL 5 è ammesso l’impiego di persone in formazione in conformità con il loro stato di formazione per le attività elencate in allegato al piano di formazione.

5 L’impiego di persone in formazione secondo il capoverso 4 presuppone che dette persone siano formate, istruite e sorvegliate in maniera adeguata al più elevato pericolo d’infortunio; tali precauzioni particolari sono fissate in allegato al piano di formazione sotto forma di misure di accompagnamento riguardanti la sicurezza sul lavoro e la protezione della salute.


1 Nuovo testo giusta il n. II 38 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).


  Sezione 4: Parti svolte dai luoghi di formazione e lingua d’insegnamento

Art. 8 Parti svolte dai luoghi di formazione

1 La formazione professionale pratica si svolge in media su 3,5 giorni alla settimana per tutta la durata della formazione professionale di base.

2 L’insegnamento scolastico obbligatorio comprende 1680 lezioni. Di queste, 240 sono dedicate all’insegnamento dello sport.

3 I corsi interaziendali hanno una durata complessiva, a seconda dell’indirizzo professionale, minima di 36 e massima di 44 giornate di otto ore. Nell’ultimo semestre della formazione professionale di base non si svolgono corsi interaziendali.

Art. 9 Lingua d’insegnamento

1 La lingua d’insegnamento è di norma la lingua nazionale del luogo in cui si trova la scuola professionale.

2 È raccomandato l’insegnamento bilingue nella lingua nazionale locale e in un’altra lingua nazionale o in inglese.

3 I Cantoni possono autorizzare altre lingue d’insegnamento.


  Sezione 5: Piano di formazione e cultura generale

Art. 10 Piano di formazione

1 Al momento dell’entrata in vigore della presente ordinanza è disponibile un piano di formazione, redatto dalla competente organizzazione del mondo del lavoro e approvato dal SEFRI.

2 Il piano di formazione specifica le competenze operative di cui agli articoli 4–6 come segue:

a.
spiega la loro rilevanza per la formazione professionale di base;
b.
definisce il tipo di comportamento atteso in determinate situazioni operative sul posto di lavoro;
c.
precisa le competenze operative mediante obiettivi di valutazione concreti;
d.
rapporta coerentemente le competenze operative alle procedure di qualificazione, di cui precisa le modalità.

3 Il piano di formazione stabilisce inoltre:

a.
la struttura curricolare della formazione professionale di base;
b.
l’organizzazione dei corsi interaziendali e la loro ripartizione sulla durata della formazione di base;
c.
i campi di qualificazione e la nota relativa all’insegnamento professionale menzionati nel certificato delle note di cui all’articolo 22 capoverso 3 e rilevanti per le ripetizioni di cui all’articolo 20;
d.
le prescrizioni e le raccomandazioni relative alla sicurezza sul lavoro e alla protezione della salute e dell’ambiente.

4 Al piano di formazione è allegato l’elenco della documentazione concernente la realizzazione della formazione professionale di base per laboratoristi AFC con indicazione di titolo, data e centro di distribuzione.

Art. 11 Cultura generale

Per gli insegnamenti di cultura generale fa stato l’ordinanza della SEFRI del 27 aprile 20061 sulle prescrizioni minime in materia di cultura generale nella formazione professionale di base.



  Sezione 6: Requisiti per gli operatori della formazione di base organizzata dall’azienda

Art. 12 Requisiti professionali minimi richiesti ai formatori

I requisiti professionali minimi ai sensi dell’articolo 44 capoverso 1 lettere a e b OFPr sono soddisfatti se il formatore possiede una delle seguenti qualifiche:

a.
attestato federale di capacità di laboratorista e almeno tre anni di pratica professionale nel campo d’insegnamento;
b.
attestato federale di capacità di laboratorista in biologia qualificato, laboratorista in chimica qualificato, laboratorista in tessili qualificato, con almeno tre anni di pratica professionale nel campo d’insegnamento;
c.
titolo della formazione professionale superiore di livello terziario in ambito pertinente;
d.
diploma universitario in ambito pertinente e almeno due anni di pratica professionale nel campo d’insegnamento.
Art. 13 Numero massimo di persone in formazione

1 In un’azienda può svolgere il tirocinio una persona in formazione se:

a.
è occupato al 100 per cento un formatore qualificato; oppure
b.
sono occupati due formatori qualificati, ciascuno almeno al 60 per cento.

2 Quando una persona arriva all’ultimo anno della formazione professionale di base, un’altra persona in formazione può iniziare il tirocinio.

3 Per ogni altro specialista occupato al 100 per cento o per ogni due specialisti in più occupati ciascuno almeno al 60 per cento può svolgere il tirocinio una persona in formazione in più.

4 È considerato specialista il titolare di un attestato federale di capacità nel campo della persona in formazione o chi dispone di una qualifica equivalente.

5 In casi particolari l’autorità cantonale può autorizzare il superamento del numero massimo di persone in formazione per le aziende di tirocinio che da più anni svolgono la loro funzione di formazione con un successo superiore alla media.


  Sezione 7: Documentazione dell’apprendimento e delle prestazioni

Art. 14 Formazione in azienda

1 La persona in formazione tiene una documentazione dell’apprendimento, in cui annota regolarmente i principali lavori eseguiti, le capacità acquisite e le esperienze fatte in azienda.

2 Il formatore controlla e firma tale documentazione almeno una volta al trimestre. La discute con la persona in formazione almeno una volta al semestre.

3 Alla fine di ogni semestre, il formatore rileva in un rapporto scritto il livello raggiunto dalla persona in formazione.

Art. 15 Formazione scolastica e formazione di base organizzata dalla scuola

Gli operatori della formazione scolastica e della formazione di base organizzata dalla scuola documentano le prestazioni delle persone in formazione nelle materie insegnate e consegnano loro una pagella alla fine di ogni semestre.

Art. 16 Formazione nei corsi interaziendali

Gli operatori dei corsi interaziendali documentano le prestazioni delle persone in formazione nei corsi frequentati mediante controlli delle competenze.


  Sezione 8: Procedura di qualificazione

Art. 17 Ammissione

1 È ammesso alla procedura di qualificazione chi ha assolto la formazione professionale di base:

a.
secondo le disposizioni della presente ordinanza;
b.
in un istituto di formazione autorizzato dal Cantone; oppure
c.
al di fuori di un ciclo di formazione regolare e dimostra di soddisfare i requisiti per l’esame finale.

2 Dell’esperienza professionale richiesta per l’ammissione a una procedura di qualificazione di cui all’articolo 32 OFPr devono essere stati svolti almeno tre anni nel campo professionale del laboratorista AFC.

Art. 18 Oggetto, durata e svolgimento

1 Nella procedura di qualificazione si deve dimostrare di aver acquisito le competenze di cui agli articoli 4–6.

2 Nell’esame finale vengono esaminati i campi di qualificazione sotto elencati nel modo seguente:

a.
«lavoro pratico» della durata da 40 a 80 ore quale lavoro pratico individuale (LPI) oppure da 16 a 20 ore quale lavoro pratico prestabilito (LPP) oppure quale lavoro in situazioni date. La persona in formazione deve dimostrare di essere in grado di eseguire le attività richieste in modo professionalmente corretto e adeguato alle necessità e alla situazione. È ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento e dei corsi interaziendali;
b.
«conoscenze professionali» della durata da sei a otto ore. L’esame è scritto oppure sia scritto sia orale. Se si svolge un esame orale, la durata massima è di un’ora e mezzo;
c.
«cultura generale». Per l’esame finale fa stato l’ordinanza della SEFRI del 27 aprile 20061 sulle prescrizioni minime in materia di cultura generale nella formazione professionale di base.

Art. 19 Superamento, calcolo e ponderazione delle note

1 L’esame finale è superato se:

a.
per il campo di qualificazione «lavoro pratico» viene attribuito il 4 o una nota superiore; e
b.
la media fra la nota del campo di qualificazione «conoscenze professionali» e la nota relativa all’insegnamento professionale raggiunge o supera il 4;
c.
la nota complessiva raggiunge o supera il 4.

2 La nota complessiva è data dalla media, arrotondata a un decimale, delle note ponderate dei singoli campi di qualificazione dell’esame finale e della nota ponderata relativa all’insegnamento professionale.

3 Per nota relativa all’insegnamento professionale si intende la media arrotondata al punto o al mezzo punto di tutte le note semestrali relative all’insegnamento professionale.

4 Per il calcolo della nota complessiva valgono le note sotto elencate con la seguente ponderazione:

a.
lavoro pratico: 50 per cento;
b.
conoscenze professionali: 15 per cento;
c.
cultura generale: 20 per cento;
d.
nota relativa all’insegnamento professionale: 15 per cento.
Art. 20 Ripetizioni

1 La ripetizione della procedura di qualificazione è disciplinata dall’articolo 33 OFPr. Qualora debba essere ripetuto un campo di qualificazione, esso va ripetuto interamente.

2 Qualora si ripeta la procedura di qualificazione senza frequentare nuovamente la scuola professionale, resta valida la nota relativa all’insegnamento professionale conseguita in precedenza. Se si ripetono almeno due semestri di insegnamento professionale, fa stato la nuova nota relativa all’insegnamento professionale.

Art. 21 Caso particolare

Per le persone che hanno assolto la formazione al di fuori di un ciclo di formazione regolamentato secondo la presente ordinanza, invece della nota relativa all’insegnamento professionale si terrà in considerazione quella del campo di qualificazione «conoscenze professionali».


  Sezione 9: Attestazioni e titolo

Art. 22 Attestato federale di capacità

1 Chi ha superato la procedura di qualificazione, riceve l’attestato federale di capacità (AFC).

2 L’attestato federale di capacità conferisce al titolare il diritto di avvalersi del titolo legalmente protetto di «laboratorista AFC».

3 Nel certificato delle note figurano:

a.
la nota complessiva;
b.
le note di ogni campo di qualificazione dell’esame finale e la nota relativa all’insegnamento professionale;
c.
l’indirizzo professionale.

  Sezione 10: Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità per laboratoristi AFC

Art. 23

1 La Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità per laboratoristi AFC ha la seguente composizione:

a.
rappresentanti dell’Associazione per professioni di laboratorio (APL)1;
b.
da quattro a cinque rappresentanti di scienceindustries2;
c.
un rappresentante della Federazione tessile Svizzera (TVS);
d.
un rappresentante del Verband Schweizerischer Lack- und Farbenfabrikanten (VSLF; Associazione svizzera dellindustria di vernici e pitture);
e.
da due a tre rappresentanti dei docenti di materie professionali;
f.
almeno un rappresentante, rispettivamente, della Confederazione e dei Cantoni.

2 Le regioni linguistiche e gli indirizzi professionali devono essere adeguatamente rappresentati.

3 La Commissione si autocostituisce3.

4 La Commissione ha i seguenti compiti:

a.
adegua costantemente, ma almeno ogni cinque anni, il piano di formazione di cui all’articolo 10 agli sviluppi economici, tecnologici, ecologici4 e didattici. A tal fine tiene conto di eventuali nuovi aspetti organizzativi della formazione professionale di base. Le modifiche devono essere approvate dai rappresentanti della Confederazione e dei Cantoni;
b.
richiede all’SEFRI modifiche della presente ordinanza, qualora gli sviluppi osservati interessino disposizioni della stessa, segnatamente le competenze di cui agli articoli da 4 a 6;

1 Versione del 15 dicembre 2010.
2 Versione del 19 agosto 2013.
3 Versione del 15 dicembre 2010.
4 Versione del 15 dicembre 2010.


  Sezione 11: Disposizioni finali

Art. 24 Abrogazione del diritto previgente

1 Sono abrogati:

a.
il regolamento del 14 marzo 19951 concernente il tirocinio e l’esame finale di tirocinio per laboratoristi in biologia;
b.
il programma del 14 marzo 19952 d’insegnamento professionale dei laboratoristi in biologia;
c.
il regolamento dell’8 settembre 19883 concernente il tirocinio e l’esame finale di tirocinio per laboratoristi in chimica;
d.
il programma del 18 gennaio 20024 d’insegnamento professionale dei laboratoristi in chimica e in tessili;
e.
il regolamento del 28 ottobre 19885 concernente il tirocinio e l’esame finale di tirocinio per laboratoristi in tessili;
f.
il programma del 18 gennaio 20026 d’insegnamento professionale, parte C (insegnamento del ramo) dei laboratoristi in tessili.

2 Sono revocate:

a.
l’approvazione del regolamento del 14 marzo 1995 concernente i corsi d’introduzione per laboratoristi in biologia;
b.
l’approvazione del regolamento del 4 novembre 1986 concernente i corsi d’introduzione per laboratoristi in chimica;
c.
l’approvazione del regolamento del 24 ottobre 1988 concernente i corsi d’introduzione per laboratoristi in tessili.

1 FF 1995 III 777
2 FF 1995 III 777
3 FF 1988 III 1260
4 FF 1988 III 1260
5 FF 1989 I 455
6 FF 1988 III 1260

Art. 25 Disposizioni transitorie

1 Le persone che hanno iniziato la formazione di laboratorista in biologia, laboratorista in chimica o laboratorista in tessili prima del 1° gennaio 2008, la portano a termine in base al diritto previgente.

2 Fino al 31 dicembre 2013, chi ripete l’esame finale di tirocinio per laboratorista in biologia, laboratorista in chimica o laboratorista in tessili viene valutato, su richiesta, in base al diritto previgente.

Art. 26 Entrata in vigore

1 La presente ordinanza entra in vigore il 1° gennaio 2008.

2 Le disposizioni concernenti la procedura di qualificazione, le attestazioni e il titolo (articoli 17–22) entrano in vigore il 1° gennaio 2011.


1 RS 412.102 RS 412.1013 RS 822.1154 Nuovo testo giusta il n. I 38 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).


Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei. Publikationsverordnung, PublV.
Il presente documento non è una pubblicazione ufficiale. Fa unicamente fede la pubblicazione della Cancelleria federale. Ordinanza sulle pubblicazioni ufficiali, OPubl.
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