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Art. I
Art. II
Art. III
Art. IV
Art. V
Art. VI
Art. VII
Art. VIII
Art. IX
Art. X
Art. XI
Art. 1

Der gezogene Wechsel enthält:

1.
die Bezeichnung als Wechsel im Texte der Urkunde, und zwar in der Sprache, in der sie ausgestellt ist;
2.
die unbedingte Anweisung, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen;
3.
den Namen dessen, der zahlen soll (Bezogener);
4.
die Angabe der Verfallzeit;
5.
die Angabe des Zahlungsortes;
6.
den Namen dessen, an den oder an dessen Order gezahlt werden soll;
7.
die Angabe des Tages und des Ortes der Ausstellung,
8.
die Unterschrift des Ausstellers.
Art. 2

Eine Urkunde, der einer der im vorstehenden Artikel bezeichneten Bestandteile fehlt, gilt nicht als gezogener Wechsel, vorbehältlich der in den folgenden Absätzen bezeichneten Fälle.

Ein Wechsel ohne Angabe der Verfallzeit gilt als Sichtwechsel.

Mangels einer besonderen Angabe gilt der bei dem Namen des Bezogenen angegebene Ort als Zahlungsort und zugleich als Wohnort des Bezogenen.

Ein Wechsel ohne Angabe des Ausstellungsortes gilt als ausgestellt an dem Orte, der bei dem Namen des Ausstellers angegeben ist.

Art. 3

Der Wechsel kann an die eigene Order des Ausstellers lauten.

Er kann auf den Aussteller selbst gezogen werden.

Er kann für Rechnung eines Dritten gezogen werden.

Art. 4

Der Wechsel kann bei einem Dritten, am Wohnorte des Bezogenen oder an einem anderen Orte, zahlbar gestellt werden.

Art. 5

In einem Wechsel, der auf Sicht oder auf eine bestimmte Zeit nach Sicht lautet, kann der Aussteller bestimmen, dass die Wechselsumme zu verzinsen ist. Bei jedem anderen Wechsel gilt der Zinsvermerk als nicht geschrieben.

Der Zinsfuss ist im Wechsel anzugeben; fehlt diese Angabe, so gilt der Zinsvermerk als nicht geschrieben.

Die Zinsen laufen vom Tage der Ausstellung des Wechsels, sofern nicht ein anderer Tag bestimmt ist.

Art. 6

Ist die Wechselsumme in Buchstaben und in Ziffern angegeben, so gilt bei Abweichungen die in Buchstaben angegebene Summe.

Ist die Wechselsumme mehrmals in Buchstaben oder mehrmals in Ziffern angegeben, so gilt bei Abweichungen die geringste Summe.

Art. 7

Trägt ein Wechsel Unterschriften von Personen, die eine Wechselverbindlichkeit nicht eingehen können, gefälschte Unterschriften, Unterschriften erdichteter Personen oder Unterschriften, die aus irgendeinem anderen Grunde für die Personen, die unterschrieben haben oder mit deren Namen unterschrieben worden ist, keine Verbindlichkeit begründen, so hat dies auf die Gültigkeit der übrigen Unterschriften keinen Einfluss.

Art. 8

Wer auf einen Wechsel seine Unterschrift als Vertreter eines anderen setzt, ohne hiezu ermächtigt zu sein, haftet selbst wechselmässig und hat, wenn er den Wechsel einlöst, dieselben Rechte, die der angeblich Vertretene haben würde. Das gleiche gilt von einem Vertreter, der seine Vertretungsbefugnis überschritten hat.

Art. 9

Der Aussteller haftet für die Annahme und die Zahlung des Wechsels.

Er kann die Haftung für die Annahme ausschliessen; jeder Vermerk, durch den er die Haftung für die Zahlung ausschliesst, gilt als nicht geschrieben.

Art. 10
Art. 11
Art. 12
Art. 13
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Art. 1

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann anordnen, dass die Vorschrift des Artikels 1 Ziffer 1 des Einheitlichen Wechselgesetzes, wonach der gezogene Wechsel die Bezeichnung als «Wechsel» enthalten muss, in seinem Gebiet erst sechs Monate nach Inkrafttreten dieses Abkommens Anwendung findet.

Art. 21

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann für die in seinem Gebiet eingegangenen Wechselverpflichtungen bestimmen, in welcher Weise die Unterschrift selbst ersetzt werden kann, vorausgesetzt, dass der Wille dessen, der die Unterschrift leisten sollte, durch eine auf den Wechsel gesetzte Erklärung gehörig beglaubigt wird.


1 Vgl. Fussnote zu Art. 72 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 3

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile behält sich vor, Artikel 10 des Einheitlichen Wechselgesetzes nicht in sein Landesrecht einzuführen.

Art. 4

Abweichend vom Artikel 31 Absatz 1 des Einheitlichen Wechselgesetzes kann jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile zulassen, dass in seinem Gebiet eine Wechselbürgschaft durch eine besondere Urkunde geleistet werden kann, in welcher der Ort der Errichtung bezeichnet ist.

Art. 5

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann für die in seinem Gebiet zahlbaren Wechsel den Artikel 38 des Einheitlichen Wechselgesetzes dahin ergänzen, dass der Inhaber verpflichtet ist, den Wechsel am Verfalltage selbst vorzulegen; die Nichterfüllung dieser Verpflichtung darf nur einen Anspruch auf Schadenersatz zur Folge haben.

Die anderen Hohen vertragsschliessenden Teile können die Bedingungen festsetzen, unter denen sie eine solche Verpflichtung anerkennen.

Art. 61

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile wird die Einrichtungen bestimmen, die im Sinne des Artikels 38 Absatz 2 des Einheitlichen Wechselgesetzes nach Landesrecht als Abrechnungsstellen anzusehen sind.


1 Die Schweiz hat von der hier vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht. Vgl. Fussnote zu Art. 38 Abs. 2 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 7

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann über die Wirkungen des im Artikel 41 des Einheitlichen Wechselgesetzes vorgesehenen Effektivvermerks für die auf seinem Gebiet zahlbaren Wechsel etwas anderes bestimmen, falls er dies bei Vorliegen aussergewöhnlicher, den Kurs seiner Währung berührender Umstände für erforderlich hält. Gleiches gilt für die auf seinem Gebiet in fremder Währung ausgestellten Wechsel.

Art. 8

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann vorschreiben, dass ein in seinem Gebiete zu erhebender Protest, falls nicht der Aussteller im Wechsel die Erhebung des Protestes durch Aufnahme einer öffentlichen Urkunde ausdrücklich verlangt hat, durch eine schriftliche Erklärung auf dem Wechsel ersetzt werden darf, die zu datieren und von dem Bezogenen zu unterschreiben ist.

Ebenso kann jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile vorschreiben, dass die bezeichnete Erklärung innerhalb der Protestfrist in ein öffentliches Register einzutragen ist.

In den Fällen der vorhergehenden Absätze gilt ein nicht datiertes Indossament als ein Indossament, das vor der Protesterhebung auf den Wechsel gesetzt worden ist.

Art. 9

Abweichend vom Artikel 44 Absatz 3 des Einheitlichen Wechselgesetzes kann jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile vorschreiben, dass der Protest mangels Zahlung am Zahlungstag oder an einem der beiden folgenden Werktage erhoben werden muss.

Art. 10

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann in seiner Gesetzgebung bestimmen, welche Tatbestände für die Anwendung des Artikels 43 Ziffer 2 und 3 und Artikel 44 Absatz 5 und 6 des Einheitlichen Wechselgesetzes massgebend sind.

Art. 11

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann in Abweichung von Artikel 43 Ziffer 2 und 3 und Artikel 74 des Einheitlichen Wechselgesetzes bestimmen, dass den Wechselverpflichteten, gegen die Rückgriff genommen wird, Fristen bewilligt werden können; diese Fristen dürfen den Verfalltag des Wechsels keinesfalls überschreiten.

Art. 12

Abweichend vom Artikel 45 des Einheitlichen Wechselgesetzes kann jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile das System der Benachrichtigung durch den Protestbeamten beibehalten oder einführen, wonach der Notar oder der nach Landesrecht für die Protesterhebung zuständige Beamte verpflichtet ist, von der Erhebung des Protestes mangels Annahme oder mangels Zahlung schriftlich die Wechselverpflichteten zu benachrichtigen, deren Adressen im Wechsel angegeben oder dem Protestbeamten bekannt oder von seinen Auftraggebern mitgeteilt sind. Die Kosten der Benachrichtigung sind den Protestkosten zuzuschlagen.

Art. 13

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann für Wechsel, die in seinem Gebiet sowohl ausgestellt als auch zahlbar sind, vorschreiben, dass an Stelle des im Artikel 48 Ziffer 2 und Artikel 49 Ziffer 2 des Einheitlichen Wechselgesetzes bestimmten Zinsfusses der im Gebiet des Hohen vertragsschliessenden Teils geltende gesetzliche Zinsfuss tritt.

Art. 141

Abweichend vom Artikel 48 des Einheitlichen Wechselgesetzes behält sich jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile vor, eine Bestimmung in sein Landesrecht einzuführen, wonach der Inhaber im Falle des Rückgriffs eine Provision verlangen darf, deren Höhe die Landesgesetzgebung bestimmt.

Ein gleicher Anspruch kann abweichend vom Artikel 49 des Einheitlichen Wechselgesetzes für denjenigen vorgesehen werden, der den Wechsel eingelöst hat und gegen seine Vormänner Rückgriff nimmt.


1 Die Schweiz hat von den hier vorgesehenen Möglichkeiten Gebrauch gemacht. Vgl. Fussnote zu Art. 48 und 49 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 151

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann bestimmen, dass in seinem Gebiet in den Fällen des Rückgriffverlustes oder der Verjährung ein Anspruch gegen den Aussteller, der keine Deckung geleistet hat, oder gegen den Aussteller oder Indossanten, der sich ungerechtfertigt bereichern würde, bestehen bleibt. Die gleiche Befugnis besteht im Falle der Verjährung in Ansehung des Annehmers, der Deckung erhalten hat oder sich ungerechtfertigt bereichern würde.


1 In bezug auf den Aussteller und Annehmer hat die Schweiz von der hier vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht. Vgl. Fussnote zu Art. 54 Abs. 6 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 161

Die Frage, ob der Aussteller verpflichtet ist, bei Verfall für Deckung zu sorgen, und ob der Inhaber besondere Rechte auf diese Deckung hat, wird durch das Einheitliche Wechselgesetz nicht berührt. Gleiches gilt für jede andere Frage, welche die Rechtsbeziehungen betrifft, die der Ausstellung des Wechsels zugrunde liegen.


1 Vgl. Fussnote zu Art. 54 Abs. 6 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 171

Der Gesetzgebung jedes der Hohen vertragsschliessenden Teile bleibt es überlassen, die Gründe für die Unterbrechung und die Hemmung der Verjährung der von seinen Gerichten zu beurteilenden wechselmässigen Ansprüche zu bestimmen.

Die anderen Hohen vertragsschliessenden Teile können die Bedingungen festsetzen, unter denen sie solche Gründe anerkennen. Gleiches gilt von der Wirkung, die der gerichtlichen Geltendmachung des Wechsels für den Beginn der im Artikel 70 Absatz 3 des Einheitlichen Wechselgesetzes vorgesehenen Verjährungsfrist zukommt.


1 Die Schweiz hat von der hier vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht. Vgl. Fussnote zu Art. 71 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 181

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann vorschreiben, dass für die Vorlegung zur Annahme oder zur Zahlung sowie für alle anderen auf den Wechsel bezüglichen Handlungen bestimmte Werktage den gesetzlichen Feiertagen gleichgestellt werden.


1 Vgl. Fussnote zu Art. 72 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 191

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann bestimmen, wie die im Artikel 75 des Einheitlichen Wechselgesetzes vorgesehenen Urkunden zu bezeichnen sind oder dass diese Urkunden, wenn sie ausdrücklich an Order lauten, keiner besonderen Bezeichnung bedürfen.


1 Vgl. Fussnote zu Art. 75 des Einheitlichen Wechselgesetzes.

Art. 20

Die Bestimmungen der Artikel 1 bis 18 dieser Anlage über den gezogenen Wechsel gelten auch für den eigenen Wechsel.

Art. 21

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile behält sich vor, die im Artikel 1 des Abkommens erwähnte Verpflichtung auf die Bestimmungen über den gezogenen Wechsel zu beschränken und die im Zweiten Teil des Einheitlichen Wechselgesetzes enthaltenen Bestimmungen über den eigenen Wechsel in seinem Gebiete nicht einzuführen. In diesem Falle gilt der Hohe vertragsschliessende Teil, der von dem Vorbehalte Gebrauch gemacht hat, als Vertragsteil nur in Ansehung des gezogenen Wechsels.

Ebenso behält sich jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile vor, aus den Bestimmungen über den eigenen Wechsel ein besonderes Gesetz zu bilden; dieses Gesetz hat den Bestimmungen des Zweiten Teils des Einheitlichen Wechselgesetzes völlig zu entsprechen und die Vorschriften über den gezogenen Wechsel, auf die dort verwiesen wird, lediglich mit den aus den Artikeln 75, 76, 77 und 78 des Einheitlichen Wechselgesetzes und den Artikeln 19 und 20 dieser Anlage folgenden Abweichungen wiederzugeben.

Art. 22

Jeder der Hohen vertragsschliessenden Teile kann durch Ausnahmevorschriften allgemeiner Art die Fristen verlängern, in denen die zur Erhaltung der Rückgriffsrechte erforderlichen Handlungen vorzunehmen sind, und die Verfallzeit der Wechselverpflichtungen hinausschieben.

Art. 23
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Art. IV
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Art. VII
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Art. IX
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Art. XI
Art. 1

La cambiale contiene:

1.
la denominazione di cambiale inserita nel contesto del titolo ed espressa nella lingua in cui esso è redatto;
2.
l’ordine incondizionato di pagare una somma determinata;
3.
il nome di chi è designato a pagare (trattario);
4.
l’indicazione della scadenza;
5.
l’indicazione del luogo di pagamento;
6.
il nome di colui al quale o all’ordine del quale deve farsi il pagamento;
7.
l’indicazione della data e dei luogo dove la cambiale è emessa;
8.
la sottoscrizione di colui che emette la cambiale (traente).
Art. 2

Il titolo nel quale manchi alcuno dei requisiti indicati nell’articolo precedente non vale come cambiale, salvo i casi previsti nei seguenti capoversi.

La cambiale senza indicazione di scadenza si considera pagabile a vista.

In mancanza d’indicazione speciale, il luogo indicato accanto al nome dei trattario si reputa luogo dei pagamento e, insieme, domicilio del trattario.

La cambiale in cui non è indicato il luogo di emissione si considera sottoscritta nel luogo indicato accanto al nome del traente.

Art. 3

La cambiale può essere all’ordine dello stesso traente.

Può essere tratta sullo stesso traente.

Può essere tratta per conto di un terzo.

Art. 4

La cambiale può essere pagabile al domicilio di un terzo, sia nel luogo del domicilio dei trattario, sia in altro luogo.

Art. 5

Nella cambiale pagabile a vista o a certo tempo vista il traente può disporre che la somma sia produttiva di interessi. In qualunque altra specie di cambiale la promessa di interessi si ha per non scritta.

Il tasso di interesse deve esser indicato nella cambiale: mancando tale indicazione, la clausola si ha per non scritta.

Gli interessi decorrono dalla data della cambiale quando non sia indicata una decorrenza diversa.

Art. 6

La cambiale con la somma da pagarsi scritta in lettere ed in cifre vale, in caso di differenza, per la somma indicata in lettere.

Se la somma da pagarsi è scritta più di una volta in lettere o in cifre, la cambiale, in caso di differenza, vale per la somma minore.

Art. 7

Se la cambiale contiene firme di persone incapaci di obbligarsi cambiariamente, firme false o di persone immaginarie, ovvero firme che per qualsiasi altra ragione non obbligano le persone che hanno firmata la cambiale o coi nome delle quali essa è stata firmata, le obbligazioni degli altri firmatari restano tuttavia valide.

Art. 8

Chi appone la firma sulla cambiale quale rappresentante di una persona per la quale non ha il potere di agire, è obbligato cambiariamente come se avesse firmato in proprio, e, se ha pagato, ha gli stessi diritti che avrebbe avuto il preteso rappresentato. La stessa disposizione si applica al rappresentante che abbia ecceduto i suoi poteri.

Art. 9

Il traente risponde dell’accettazione e del pagamento.

Egli può esonerarsi dalla responsabilità per l’accettazione; ogni clausola con la quale si esoneri dalla responsabilità per il pagamento si ha per non scritta.

Art. 10 Capitolo II
Della girata

Se una cambiale, incompleta quando fu emessa, venga completata contrariamente agli accordi interceduti, l’inosservanza di tali accordi non può esser opposta al portatore, a meno che questi abbia acquistato la cambiale in mala fede, ovvero abbia commesso colpa grave acquistandola.

Capitolo II
Della girata

Art. 11
Art. 12
Art. 13
Art. 14
Art. 15
Art. 16
Art. 17
Art. 18
Art. 19
Art. 20 Capitolo III
Dell’accettazione

Art. 21
Art. 22
Art. 23
Art. 24
Art. 25
Art. 26
Art. 27
Art. 28
Art. 29 Capitolo IV
Dell’avallo

Art. 30
Art. 31
Art. 32 Capitolo V
Della scadenza

Art. 33
Art. 34
Art. 35
Art. 36
Art. 37 Capitolo VI
Del pagamento

Art. 38
Art. 39
Art. 40
Art. 41
Art. 42 Capitolo VII
Dei regresso per mancata accettazione o per mancato pagamento

Art. 43
Art. 44
Art. 451
Art. 46
Art. 47
Art. 48
Art. 49
Art. 50
Art. 51
Art. 52
Art. 53
Art. 54 Capitolo VIII
Dell’intervento l. Disposizioni generali

Art. 55 2. Dell’accettazione per intervento
Art. 56
Art. 57
Art. 58 3. Del pagamento per intervento
Art. 59
Art. 60
Art. 61
Art. 62
Art. 63 Capitolo IX
Dei duplicati e delle copie 1. Dei duplicati

Art. 64
Art. 65
Art. 66 2. Delle copie
Art. 67
Art. 68 Capitolo X
Delle alterazioni

Art. 69 Capitolo XI
Della prescrizione

Art. 70
Art. 711Capitolo XII
Disposizioni generali

Art. 721
Art. 73
Art. 74 Titolo II
Del vaglia cambiario

Art. 75
Art. 76
Art. 77
Art. 78
Art. 1

Ciascuna Alta Parte contraente può prescrivere che l’obbligo d’inserire nella cambiale emessa nel suo territorio la denominazione di «cambiale» prevista dall’articolo 1, N° 1 della legge uniforme, non si applicherà che sei mesi dopo l’entrata in vigore della presente Convenzione.

Art. 21

Ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di determinare, per le obbligazioni contratte in materia cambiaria sul suo territorio, in qual modo si possa supplire alla firma stessa, purchè la volontà di colui che avrebbe dovuto firmare sia certificata mediante una dichiarazione autentica iscritta nella cambiale.


1 Cfr. la nota all’art. 72 della L uniforme.

Art. 3

Ciascuna Alta Parte contraente si riserva la facoltà di non inserire l’articolo 10 della legge uniforme nella propria legge nazionale.

Art. 4

In derogazione all’articolo 31, capoverso 1 della legge uniforme, ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di ammettere che un avallo potrà essere dato sul suo territorio con un atto separato indicante il luogo dove è intervenuto.

Art. 5

Ciascuna Alta Parte contraente può completare l’articolo 38 della legge uniforme nel senso che, per una cambiale pagabile sul suo territorio, il portatore avrà l’obbligo di presentarla il giorno stesso della scadenza; l’inadempimento di quest’obbligo non potrà dar luogo che al risarcimento dei danni.

Le altre Alte Parti contraenti avranno facoltà di determinare a quali condizioni esse riconosceranno un tale obbligo.

Art. 61

Spetterà a ciascuna Alta Parte contraente di determinare, per l’applicazione dell’ultimo capoverso dell’articolo 38 della legge uniforme, le istituzioni che, secondo la legge nazionale, sono da considerare come stanze di compensazione.


1 La Svizzera ha fatto uso della facoltà prevista in quest’articolo. Cfr. la nota all’art. 38 cpv. 2 della L uniforme.

Art. 7

Ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di derogare, se lo giudichi necessario, in circostanze eccezionali attinenti al corso del cambio della moneta del suo Stato, agli effetti della clausola prevista nell’articolo 41 e relativa al pagamento effettivo in una moneta estera per ciò che concerne la emissione delle cambiali in monete estere sul territorio nazionale.

Art. 8

Ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di prescrivere che i protesti da elevare nel suo territorio possono essere surrogati da una dichiarazione datata e scritta sulla cambiale stessa, firmata dal trattario, eccetto che il traente richieda nel testo della cambiale un protesto con atto autentico.

Ciascuna Alta Parte contraente ha parimente facoltà di prescrivere che la detta dichiarazione sia trascritta in un registro pubblico nel termine stabilito per i protesti.

Nel caso previsto nei capoversi precedenti, la girata senza data si presume essere stata fatta anteriormente al protesto.

Art. 9

In derogazione all’articolo 44, capoverso 3 della legge uniforme, ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di prescrivere che il protesto per mancanza di pagamento dev’essere elevato o il giorno in cui la cambiale è pagabile, o in uno dei due giorni feriali successivi.

Art. 10

È riservato alla legislazione di ciascuna Alta Parte contraente di determinare in modo preciso le condizioni giuridiche contemplate nell’articolo 43, numeri 2 e 3, e nell’articolo 44, capoversi 5 e 6 della legge uniforme.

Art. 11

In derogazione alle disposizioni degli articoli 43, numeri 2 e 3, e 74 della legge uniforme, ciascuna Alta Parte contraente si riserva la facoltà di ammettere nella sua legislazione la possibilità per i garanti d’una cambiale d’ottenere, nel caso di regresso esercitato contro di essi, dei termini i quali, in nessun caso, potranno superare la scadenza della cambiale.

Art. 12

In derogazione all’articolo 45 della legge uniforme, ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di mantenere o d’introdurre il sistema di avviso da dare dall’ ufficiale pubblico, secondo il quale, eseguendo il protesto per mancanza d’accettazione o per mancanza di pagamento, il notaio o il funzionario che, giusta la legge nazionale, è autorizzato a elevare il protesto deve darne avviso per iscritto a quelle delle persone obbligate nella cambiale i cui indirizzi sono o indicati sulla cambiale stessa, o noti all’ufficiale pubblico estensore del protesto, o indicati dalle persone che hanno richiesto il protesto. Le spese derivanti da tale avviso devono essere aggiunte alle spese di protesto.

Art. 13

Ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di prescrivere, per ciò che concerne le cambiali che sono al tempo stesso emesse e pagabili sul suo territorio, che il saggio d’interesse contemplato dall’articolo 48, numero 2 e dall’articolo 49, numero 2 della legge uniforme, potrà essere sostituito dal saggio legale in vigore nel territorio di questa Alta Parte contraente.

Art. 141

In derogazione all’articolo 48 della legge uniforme, ciascuna Alta Parte contraente si riserva la facoltà d’inserire nella legge nazionale una disposizione prescrivente che il portatore può richiedere dalla persona contro la quale esercita il suo diritto di regresso una provvigione il cui importo sarà determinato dalla legge nazionale.

Lo stesso vale in derogazione dell’articolo 49 della legge uniforme, per ciò che concerne la persona che, avendo riscattata la cambiale, ne esige l’ammontare dai suoi garanti.


1 La Svizzera ha fatto uso delle facoltà previste in quest’articolo. Cfr. le note agli art. 48 e 49 della L uniforme.

Art. 151

Ciascuna Alta Parte contraente è libera di stabilire che, nel caso di decadenza o di prescrizione, resterà ferma sul suo territorio un’azione contro il traente che non ha costituita la provvista o contro un traente o un girante che si fossero indebitamente arricchiti. La stessa facoltà esiste, in caso di prescrizione, per quanto concerne l’accettante che ha ricevuto il pagamento o che si fosse arricchito indebitamente.


1 Per quanto concerne il traente e l’accettante la Svizzera ha fatto uso della facoltà prevista in quest’articolo. Cfr. la nota all’art. 54 cpv. 6 della L uniforme.

Art. 161

La questione se il traente sia obbligato a costituire la provvista alla scadenza e se il portatore abbia diritti speciali su questa provvista resta esclusa dalla legge uniforme.

Lo stesso dicasi di qualsiasi altra questione concernente il rapporto sulla base del quale è stata emessa la tratta.


1 Cfr. la nota all’art. 54 cpv. 6 della L uniforme.

Art. 171

Spetta alla legislazione di ciascuna Alta Parte contraente il determinare le cause per le quali può essere interrotta o sospesa la prescrizione delle azioni cambiarie promosse davanti i suoi tribunali.

Le altre Alte Parti contraenti hanno facoltà di determinare le condizioni alle quali esse riconosceranno siffatte cause. Lo stesso dicasi dell’effetto di un’ azione cambiaria come mezzo di far decorrere il termine di prescrizione previsto dall’articolo 70, capoverso 3 della legge uniforme.


1 La Svizzera ha fatto uso della facoltà prevista in quest’articolo. Cfr. la nota all’art. 71 della L uniforme.

Art. 181

Ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di prescrivere che certi giorni feriali saranno parificati ai giorni festivi legali in quanto concerne la presentazione per l’accettazione o per il pagamento e qualsiasi altro atto relativo alla cambiale.


1 Cfr. la nota all’art. 72 della L uniforme.

Art. 191

Ciascuna Alta Parte contraente può determinare la denominazione da adottare nelle leggi nazionali per i titoli contemplati dall’articolo 75 della legge uniforme o dispensare questi titoli da qualsiasi denominazione speciale, purchè contengano l’indicazione espressa ch’essi sono all’ordine.


1 Cfr. la nota all’art. 75 della L uniforme.

Art. 20

Le disposizioni degli articoli 1 a 18 del presente allegato, concernenti la cambiale, si applicano parimente al vaglia cambiario.

Art. 21

Ciascuna Alta Parte contraente si riserva la facoltà dì limitare l’obbligazione menzionata nell’articolo 1 della Convenzione alle sole disposizioni sulla cambiale e di non introdurre nel suo territorio le disposizioni sul vaglia cambiario contenute nel titolo Il della legge uniforme. In tal caso l’Alta Parte contraente che ha fatto uso di questa riserva non sarà considerata come Parte contraente se non per ciò che concerne la cambiale.

Ciascuna Alta Parte contraente si riserva altresì la facoltà di formare con le disposizioni sul vaglia cambiario un regolamento speciale che sarà del tutto conforme alle stipulazioni del titolo Il della legge uniforme e che riprodurrà le regole sulla cambiale alle quali si rimanda, con le sole modifiche risultanti dagli articoli 75, 76, 77 e 78 della legge uniforme e dagli articoli 19 e 20 del presente allegato.

Art. 22

Ciascuna Alta Parte contraente ha facoltà di emanare disposizioni eccezionali di carattere generale relative alla proroga dei termini concernenti gli atti conservativi necessari a tutela del diritto di regresso e alla proroga delle scadenze.

Art. 23 Protocollo Campo d'applicazione della convenzione il 17 agosto 2005 Riserva
Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei. Publikationsverordnung, PublV.
Il presente documento non è una pubblicazione ufficiale. Fa unicamente fede la pubblicazione della Cancelleria federale. Ordinanza sulle pubblicazioni ufficiali, OPubl.

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