Index

0.811.119.349

Übersetzung1

Übereinkunft zwischen der Schweiz und Frankreich betreffend die gegenseitige Zulassung der an der Grenze wohnenden Medizinalpersonen zur Berufsausübung

Abgeschlossen am 29. Mai 1889
Von der Bundesversammlung genehmigt am 20. Juni 18892
Ratifikationsurkunden ausgetauscht am 13. Juli 1889
In Kraft getreten am 17. August 1889

Der Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Präsident der Französischen Republik,

von dem Wunsche geleitet, die Bedingungen zu regeln, unter denen die in den Grenzgemeinden der Schweiz und Frankreichs wohnenden Ärzte, Wundärzte3, Geburtshelfer, Hebammen und Tierärzte in den genannten Gemeinden beider Länder zur Ausübung ihres Berufes zuzulassen sind, haben beschlossen, hierüber eine besondere Übereinkunft abzuschliessen, und zu dem Ende als Bevollmächtigte ernannt:

(Es folgen die Namen der Bevollmächtigten)

welche, nach gegenseitiger Mitteilung und nach Richtigbefinden ihrer Vollmachten, folgende Artikel vereinbart haben:

Art. 1

Die schweizerischen patentierten Ärzte, Wundärzte1, Geburtshelfer, Hebammen und Tierärzte, welche in den Frankreich zunächst gelegenen schweizerischen Gemeinden wohnen und zur Ausübung ihrer Berufstätigkeit in diesen Gemeinden berechtigt sind, werden in gleicher Weise und in gleichem Masse zu dieser Berufsausübung in den französischen Grenzgemeinden zugelassen.

Hinwieder sind die französischen patentierten Ärzte, Wundärzte2, Geburtshelfer, Hebammen und Tierärzte, welche in den an die Schweiz grenzenden französischen Gemeinden wohnhaft und daselbst zur Ausübung ihrer Kunst berechtigt sind, in gleicher Weise und in gleichem Masse zur Berufsausübung in den schweizerischen Grenzgemeinden zuzulassen.


1 Diese Kategorie von Medizinalpersonen besteht heute nicht mehr.
2 Siehe Anmerkung zum Ingress.

Art. 2

Die Personen, welche kraft Artikel 1 ihren Beruf in den Grenzgemeinden des Nachbarlandes ausüben sind nicht befugt, sich dort dauernd niederzulassen oder dort Domizil zu erwählen.

Sie sind gehalten, sich den in jenem Lande vorgesehenen gesetzlichen und administrativen Massregeln zu unterwerfen.

Art. 3

Die Ärzte, Wundärzte1 und Geburtshelfer, welche gemäss Artikel 1 zur Ausübung ihres Berufes in den Grenzgemeinden des Nachbarlandes zugelassen sind und an ihrem Wohnorte das Recht zur Verabfolgung von Heilmitteln an ihre Kranken besitzen, sind zu einer derartigen Verabfolgung in den Grenzgemeinden des Nachbarlandes bloss dann befugt, wenn es dort an einem Apotheker gebricht.

Die auf der Grenzzone zur Berufsausübung zugelassenen patentierten Tierärzte sind ermächtigt, in den Gemeinden, welche sie besuchen, Arzneimittel zu verkaufen.


1 Siehe Anmerkung zum Ingress.

Art. 4

Bei Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften der Artikel 2 und 3 wird den Fehlbaren bei der ersten Übertretung die durch Artikel 1 gewährte Vergünstigung für die Dauer eines Jahres entzogen. Im Rückfalle verlieren die Zuwiderhandelnden jedes Recht auf jene Vergünstigung und werden von der nach Artikel 5 dieser Konvention aufzustellenden Liste gestrichen.

Art. 5

Alljährlich je im Monat Januar übermittelt der Bundesrat der Französischen Regierung ein Namensverzeichnis der patentierten Ärzte, Wundärzte1, Geburtshelfer, Hebammen und Tierärzte, welche in den an Frankreich grenzenden schweizerischen Gemeinden niedergelassen sind, wobei auch anzugeben ist, für welche Fächer der Heilkunde jene Personen patentiert sind.

Ein gleichartiges Verzeichnis ist im nämlichen Zeitpunkte durch die Französische Regierung dem Schweizerischen Bundesrate zu übermitteln.


1 Siehe Anmerkung zum Ingress.

Art. 6

In einem der gegenwärtigen Übereinkunft beigefügten Verzeichnisse finden sich die französischen und die schweizerischen Gemeinden angegeben, auf welche die vorstehenden Bestimmungen Anwendung finden.

Art. 7 Verzeichnis der schweizerischen Gemeinden, auf welche sich die Übereinkunft
vom 29. Mai 1889 zwischen der Schweiz und Frankreich für Ausübung der ärztlichen Praxis erstrecken soll Verzeichnis der französischen Gemeinden, auf welche sich die Übereinkunft
vom 29. Mai 1889 zwischen der Schweiz und Frankreich beziehen soll

Gegenwärtige Übereinkunft tritt zwanzig Tage nach ihrer, den Gesetzen beider Länder entsprechenden Promulgation in Kraft und bleibt gültig bis zum Ablauf von sechs Monaten nach dem Tage einer etwaigen Kündigung seitens einer der Vertragsparteien.

Sie soll ratifiziert werden und die Ratifikationen sind sobald als möglich auszuwechseln.

Zu Urkund dessen haben die beidseitigen Bevollmächtigten diese Übereinkunft unterzeichnet und derselben ihre Siegel beigedrückt.

Also vereinbart und doppelt ausgefertigt in Paris, den 29. Mai 1889.


Lardy Spuller

  Verzeichnis

  der schweizerischen Gemeinden, auf welche sich die Übereinkunft vom 29. Mai 1889 zwischen der Schweiz und Frankreich für Ausübung der ärztlichen Praxis erstrecken soll4 

Kanton Bern

La Joux, Les Genevez, Saulcy, Alle, Beurnevésin, Boncourt, Bonfol, Bressaucourt, Buix, Bure, Chevenez, Coeuve, Cornol, Courchavon, Courgenay, Courtedoux, Courtemaiche, Damphreux, Damvant, Fahy, Fontenais, Grandfontaine, Lugnez, Miécourt, Montenol, Montignez, Montmelon, Ocourt, Pruntrut, Réclère, Roche d'Or, Rocourt, Seleute, Ste—Ursanne, Vendlincourt, Bémont, Les Bois, St—Brais, Les Breuleux, La Chaux, Les Enfers, Epauvillers, Les Epiquerez, Goumois, Montfaucon, Montfavergier, Muriaux, Noirmont, Peuchapatte, Les Pommerats, Saignelégier, Soubey, La Ferrière, Renan, St—Imier, Sonvillier, Tramelan—dessus, Villeret.

Kanton Neuenburg

La Chaux—de—Fonds, Les Eplatures, Les Planchettes, La Sagne, Le Locle, Les Brenets, La Brévine, Brot—Plamboz, Le Cerneux—Péquignot, La Chaux—du—Milieu, Les Ponts—de—Martel, Motiers, Les Bayards, Boveresse, Buttes, La Côte—aux—Fées, Couvet, Fleurier, Noiraigue, St—Sulpice, Travers, Les Verrières.

Kanton Waadt

Alle Gemeinden der Distrikte Nyon und La Vallée und der Kreise Vallorbe, Baulmes und Ste—Croix; ferner sämtliche Gemeinden der Distrikte Vevey, Lavaux, Lausanne, Morges, Rolle und des Kreises Aubonne.

Kanton Genf

Alle Gemeinden dieses Kantons.

Kanton Wallis

Die Gemeinden St—Gingolph, Port—Valais, Vouvry, Vionnaz, Collombey—Muraz, Monthey, Troistorrents, Val—d'Illiez, Champéry, Massongex, St—Maurice, Mex, Evionnaz, Salvan, Finhaut, Martigny—Combe, Orsières.

  Verzeichnis

  der französischen Gemeinden, auf welche sich die Übereinkunft vom 29. Mai 1889 zwischen der Schweiz und Frankreich beziehen soll5 

Gebiet von Belfort

Alle Gemeinden des Kantons Delle; die Gemeinden Chavannatte, Chavarines— los—Grandes, Suarce, Charmois und Eschêne—Autrage.

Departement des Doubs

Die Gemeinden Abbevillers, Allenjoie, Audincourt, Badevel, Brognard, Dampierre—les—Bois, Etupes, Fesches, Mandeure, Sochaux, Valentigney und Vieux—Charmont, des Kantons Audincourt.

Alle Gemeinden des Kantons Blamont.

Die Gemeinden Bourguignon, Noirefontaine, Pont—de—Roide, Vermon—dans und Villars—sous—Dampjoux, des Kantons Pont—de—Roide.

Die Gemeinden Bief, Burnevillers, Chamerol, Courtefontaine, Dampjoux, Fleurey, Glère, Indevillers, Liebvillers, Montancy, Montandon, Montécheroux, Montjoie, Montursin, Mouillevillers, Les Plains, Soulce, Vaufrey und Vernois, des Kantons St—Hippolyte.

Die Gemeinden Belfays, Le Boulois, Les Bréseux, Cernay, Charmauvillers, Charquemont, Damprichard, Les Ecorces, Ferrières, Fessevillers, Fournet—Blancheroche, Goumois, Maîche, Mancenans, Thiébouhans, Trévillers und Urtière, des Kantons Maîche.

Die Gemeinden Barboux, Le Bélieu, Le Bizot, Bonnétage, La Bosse, La Chenalotte, Les Fontenelles, Luhier, Le Mémont, Montbéliardot, Mont—de—Laval, Narbief, Noël—Cerneux, Le Russey und St—Julien, des Kantons Russey.

Die Gemeinden Fuans und Luisans des Kantons Pierrefontaine.

Alle Gemeinden des Kantons Morteau.

Die Gemeinden Les Allemands, Arçon, Are—sous—Cicon, Bugny, La Chaux, Gilley, Hauterive, Lièvremont, La Longeville, Maisons—du—Bois, Montbenoît, Montflovin und Ville—du—Pont, des Kantons Montbenoit.

Die Gemeinde Goux (Kanton Levier).

Die Gemeinden La Cluse, Dommartin, Doubs, Les Fourgs, Granges—Narboz, Granges—Ste—Marie, Les Hôpitaux—Neufs, Les Hôpitaux—Vieux, Houtaud, Malbuisson, Montperceux, Oye—et—Palet, Pontarlier, Touillon—et—Loutelet, Verrières—de—Joux und Vuillecin, des Kantons Pontarlier.

Die Gemeinden Boujeons, Chapelle—des—Bois, Chätel—Blane, Chaux—Neuve, Le Crouzet, Gellin, Jougne, Labergement—Ste—Marie, Les Longevilles, Métabief, Mouthe, Petite—Chaux, Les Pontets, Reculfoz, Remoray, Rochejean, Rondefontaine, Saint—Antoine, Sarrageois und Villedieu, des Kantons Mouthe.

Jura—Departement

Die Gemeinden Lac—des—Rouges—Truites und St—Laurent (Kanton St—Laurent); Bellefontaine, Bois d'Amont, Longchaumois, Morbier, Morez, La Mouille, Prémanon, Les Rousses und Tancua (Kanton Morez); Lajoux, Lamoura, St—Claude und Septmoncel (Kanton St—Claude).

Ain—Departement

Alle Gemeinden des Kantons Ferney.

Die Gemeinden Cessy, Chevry, Crozet, Divonne, Echenevex, Gex, Grilly, Segny, Vesancy und Vesenex, des Kantons Gex.

Die Gemeinden Challex, Collonges, Farges, Péron, Pougny und St—Jean—de—Gonville, des Kantons Collonges.

Departement Hoch—Savoyen

Alle Gemeinden des Kantons Annemasse.

Die Gemeinden Archamps, Beaumont, Bossex, Chénex, Chevrier, Collonges—sous—Salève, Dingy—en—Vuache, Feigères, Jonzier—Epagny, Neydens, Présilly, St—Julien, Savigny, Thairy, Valleiry, Vers, Viry und Vulbens, vom Arrondissement St—Julien.

Die Gemeinden Esserts—Essery, Fillinges, Monnetier—Mornex, La Muraz, Nangy und Reignier, des Kantons Reignier.

Die Gemeinden Ballaison, Bons, Brens, Chens, Douvaine, Excenevex, Loisin, Massongy, Messery, Nernier, St—Didier, Veigny—Foncenex und Yvoire, des Kantons Douvaine.

Die Gemeinden Allinges, Anthy, Armoy—Lyaud, Margencel, Marin, Sciez und Thonon, des Kantons Thonon.

Alle Gemeinden des Kantons Evian.

Die Gemeinden Abondance, La Chapelle und Châtel (Kanton Abondance); Chamonix, Vallorcine (Kanton Chamonix); Samoëns und Sixt (Kanton Samoëns); Montriond und Morzine (Kanton Biot).


BS 12 437; BBl 1889 III 333


1 Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung.
2 AS 11 179
3 Diese Kategorie von Medizinalpersonen besteht heute nicht mehr.
4 Dieses Verzeichnis muss insofern ergänzt werden, als seit der Zugehörigkeit des Elsass zu Frankreich die Übereinkunft auch auf die schweizerisch—elsässischen Grenzgemeinden Anwendung findet.
5 Siehe Anmerkung zum vorstehenden Verzeichnis.


Index

0.811.119.349

Traduzione1

Convenzione

tra la Svizzera e la Francia per l’ammissione reciproca degli esercenti arti salutari domiciliati sul confine al libero esercizio della loro professione

Conchiusa il 29 maggio 1889
Approvata dall’Assemblea federale il 20 giugno 18892
Ratificazioni scambiate il 13 luglio 1889
Entrata in vigore il 17 agosto 1889

Il Consiglio federale della Confederazione Svizzera e il Presidente della Repubblica Francese,

mossi dal desiderio di regolare l’ammissione reciproca nei comuni di confine della Svizzera e della Francia, dei medici, dei chirurgi3, degli ostetrici, delle levatrici e dei veterinari domiciliati in detti comuni, all’esercizio della loro arte, hanno risolto di conchiudere a questo fine una Convenzione speciale, e hanno nominato a loro plenipotenziari:

(Seguono i nomi dei plenipotenziari)

i quali, dopo essersi comunicati i loro pieni poteri, trovati in buona e debita forma, hanno adottato di comune accordo gli articoli seguenti:

Art. 1

I medici, i chirurgi, gli ostetrici, le levatrici e i veterinari svizzeri patentati che hanno stanza nei comuni svizzeri limitrofi della Francia e che in questi comuni sono autorizzati ad esercitare la loro arte, saranno ammessi ad esercitarla in pari modo e misura nei comuni limitrofi francesi.

E reciprocamente, i medici, i chirurgi, gli ostetrici, le levatrici e i veterinari francesi patentati che hanno stanza nei comuni francesi limitrofi della Svizzera e che in questi comuni sono autorizzati ad esercitare la loro arte, saranno ammessi ad esercitarla in pari modo e misura nei comuni limitrofi svizzeri.

Art. 2

Le persone che in virtù dell’art. 1 esercitano la loro professione nei comuni confinari del paese vicino, non hanno il diritto di stabilirvisi in permanenza nè di fissarvi domicilio.

Esse sono in obbligo di uniformarsi alle misure legali e amministrative previste nel detto paese.

Art. 3

I medici, i chirurgi, gli ostetrici ammessi in virtù dell’art. 1 ad esercitare la loro professione nei comuni confinari del paese vicino e che nel luogo del loro domicilio sono autorizzati a fornir rimedi ai loro malati, non avranno diritto di distribuirne egualmente nei comuni limitrofi dell’altro paese, fuorché nel caso che quest’ultimo paese manchi di farmacista.

I veterinari patentati ammessi ad esercitare la loro professione nella zona confinaria, sono autorizzati a vendere medicamenti nei comuni dove fanno le loro visite.

Art. 4

I contravventori alle disposizioni dei precedenti art. 2 e 3 saranno la prima volta privati per un anno del favore accordato dall’art. 1; in caso di recidiva perderanno ogni diritto a questo favore e saranno cancellati dall’elenco previsto nell’art. 5 della presente Convenzione.

Art. 5

Nel mese di gennaio di ogni anno, il Governo federale svizzero farà avere al Governo francese un elenco nominativo dei medici, dei chirurgi, degli ostetrici, delle levatrici e dei veterinari patentati stabiliti nei comuni svizzeri confinari della Francia, indicando per quali rami dell’arte salutare si sono patentati.

Un simile elenco sarà trasmesso nel medesimo tempo suddetto dal Governo francese al Governo federale svizzero.

Art. 6

Alla presente Convenzione sarà annesso un prospetto dei comuni svizzeri e dei comuni francesi a cui sono applicabili le premesse disposizioni.

Art. 7 Prospetto dei comuni svizzeri cui si applica
la Convenzione del 29 maggio 1889 tra la Svizzera e la Francia
per l’esercizio delle arti salutari Prospetto dei comuni francesi cui si applica
la Convenzione del 29 maggio 1889 tra la Svizzera e la Francia

La presente Convenzione sarà esecutoria col ventesimo giorno dopo la sua promulgazione nelle forme volute dalle leggi dei due paesi, e continuerà in vigore sino al compiersi di sei mesi dal giorno in cui sarà stata dall’una delle due Parti contraenti dinunziata.

Essa sarà ratificata e lo scambio delle ratifiche seguirà al più presto possibile.

In fede di che, i plenipotenziari rispettivi hanno firmato la presente Convenzione e vi hanno apposto i loro sigilli.

Fatto a Parigi in doppio esemplare, il 29 maggio 1889.

(Seguono le firme)


  Prospetto dei comuni svizzeri

  cui si applica la Convenzione del 29 maggio 1889 tra la Svizzera e la Francia per l’esercizio delle arti salutari4 

Cantone di Berna

La Joux, Les Genevez, Saulcy, Alle, Beurnevésain, Boncourt, Bonfol, Bressaucourt, Buix, Bure, Chevenez, Coeuve, Cornol, Courchavon, Courgenay, Courtedoux, Courtemaiche, Damphreux, Damvant, Fahy, Fontenais, Grandfontaine, Lugnez, Miécourt, Montenol, Montignez, Montmelon, Ocourt, Porrentruy, Réclère, Roche d’or, Rocourt, Seleute, Ste-Ursanne, Vendlincourt, Bèmont, Les Bois, St-Brais, Les Breuleux, La Chaux, Les Enfers, Epauvillers, Les Epiquerez, Goumois, Montfaucon, Montfavergier, Muriaux, Noirmont, Peuchapatte, Les Pommerats, Saignelégier, Soubey, La Ferrière, Renan, St-Imier, Sonvillier, Tramelan-Dessus, Villeret.

Cantone di Neuchâtel

La Chaux-de-Fonds, Les Eplatures, Les Planchettes, La Sagne, Le Locle, Les Brenets, La Brévine, Brot-Plamboz, Le Cerneux-Péquignot, La Chaux-du-Milieu, Les Ponts-de-Martel, Motiers, Les Bayards, Boveresse, Buttes, La Côte-aux-Fées, Couvet, Fleurier, Noiraigue, St-Sulpice, Travers, Les Verrières.

Cantone di Vaud

Tutti i comuni dei distretti di Nyon e di La-Vallée e dei circoli di Vallorbe, di Baulmes e di Ste. Croix; poi tutti i comuni dei distretti di Vevey, Lavaux, Losanna, Morges e Rolle, e quelli del circolo d’Aubonne.

Cantone di Ginevra

Tutti i comuni di questo Cantone.

Cantone del Vallese

I comuni di St-Gingolph, Port-Valais, Vouvry, Vionnaz, Collombey-Muraz, Monthey, Troistorrents, Val-d’Illiez, Champéry, Massongex, St-Maurice, Mex, Evionnaz, Salvan, Finhauts, Martigny-Combe, Orsières.

  Prospetto dei comuni francesi

  cui si applica la Convenzione del 29 maggio 1889 tra la Svizzera e la Francia5 

Territorio di Belfort

Tutti comuni del Cantone di Delle; i comuni di Chavanatte, Chavannes-les-Grandes, Suarces, Charmois e Eschêne-Autrage.

Dipartimento del Doubs

I comuni di Abbevillers, Allenjoie, Audincourt, Badevel, Brognard, Dampierre-les-Bois, Etupes, Fesches, Mandeure, Sochaux, Valentigney e Vieux-Charmont, del Cantone di Audincourt.

Tutti i comuni del Cantone di Blamont.

I comuni di Bourguignon, Noirefontaine, Pont-de-Roide, Vermondans e Villars-sous-Dampjoux, del Cantone di Pont-de-Roide.

I comuni di Bief, Burnevillers, Chamerol, Courtefontaine, Dampjoux, Fleurey, Glère, Indevillers, Liebvillers, Montancy, Montandon, Montécheroux, Montjoie, Montursin, Mouillevillers, Les Plains, Soulce, Vaufrey e Vernois, del Cantone di St-Hippolyte.

I comuni di Belfays, Le Boulois, Les Bréseux, Cernay, Charmauvillers, Charquemont, Damprichard, Les Ecorces, Ferrières, Fessevillers, Fournet-Blancheroche, Goumois, Maîche, Mancenans, Thiébouhans, Trévillers e Urtière, del Cantone di Maîche.

I comuni di Barboux, Le Bélieu, Le Bizot, Bonnétage, La Bosse, La Chenalotte, Les Fontenelles, Luhier, Le Mémont, Montbéliardot, Mont-de-Laval, Narbief, Noël-Cerneux, Le Russey e St-Julien, del Cantone di Russey.

I comuni di Fuans e di Luisans del Cantone di Pierrefontaine.

Tutti i comuni del Cantone di Morteau.

I comuni di Allemands, Arçon, Arc-sous-Cicon, Bugny, La Chaux, Gilley, Hauterive, Lièvremont, La Longeville, Maison-du-Bois, Montbenoît, Montfiovin e Ville-du-Pont, del Cantone di Montbenoît.

Il comune di Goux (Cantone di Levier).

I comuni di La Cluse, Dommartin, Doubs, Les Fourgs, Granges-Narboz, Granges-Ste-Marie, Les Hôpitaux neufs, Les Hôpitaux-vieux, Houtaud, Malbuisson, Montperceux, Oye-et-Palet, Pontarlier, Touillon-et-Loutelet, Verriéres-de-Joux e Vuillecin, del Cantone di Pontarlier.

I comuni di Boujeons, Chapelle-des-bois, Châtelblanc, Chaux-Neuve, Le Crouzet, Gellin, Jougne, Labergement-Ste-Marie, Les Longevilles, Metabief, Mouthe, Petite-Chaux, Les Pontets, Reculfoz, Remoray, Rochejean, Rondefontaine, Saint-Antoine, Sarrageois e Villedieu, del Cantone di Mouthe.

Dipartimento del Giura

I comuni di Lac-des-Rouges-Truites e di St-Laurent (Cantone di St-Laurent); di Bellefontaine, Bois d’Amont, Long-chaumois, Morbier, Morez, la Mouille, Prémanon, Les Rousses e Tancua (Cantone di Morez); Lajoux, Lamoura, St-Claude e Septmoncel (Cantone di St-Claude).

Dipartimento dell’Ain

Tutti i comuni del Cantone di Ferney.

I comuni di Cessy, Chevry, Crozet, Divonne, Echenevex, Gex, Grilly, Ségny, Vesancy e Vesenex, del Cantone di Gex.

I comuni di Challex, Collonges, Farges, Péron, Pougny e St-Jean-de-Gonville, del Cantone di Collonges.

Dipartimento dell’Alta Savoja

Tutti i comuni del Cantone di Annemasse.

I comuni di Archamp, Beaumont, Bossey, Chénex, Chevrier, Collonges-sous-Salève, Dingy-en-Vuache, Feigères, Jonzier-Epagny, Neydens, Présilly, St-Julien, Savigny, Thairy, Valleiry, Vers, Viry e Vulbens, del circondario di St-Julien.

I comuni di Esserts-Essery, Fillinges, Monnetier-Mornex, La Muraz, Nangy e Reignier del Cantone di Reignier.

I comuni di Ballaison, Bons, Brens, Chens, Douvaine, Excenevex, Loisin, Massongy, Messery, Nernier, St-Didier, Veigny-Foncenex e Yvoire, del Cantone di Douvaine.

I comuni di Allinges, Anthy, Armoy-Lyaud, Margencel, Marin, Sciez e Thonon, del Cantone di Thonon.

Tutti i comuni del Cantone di Evian.

I comuni di Abondance, La Chapelle e Châtel (Cantone di Abondance); Chamonix, Vallorcine (Cantone di Chamonix); Samoëns e Sixt (Cantone di Samoëns); Montriond e Morzine (Cantone di Biot).


 RS 12 415; FF 1889 III 333 ediz. ted. 1889 III 361 ediz. franc.


1 Il testo originale è pubblicato sotto lo stesso numero nell’ediz. franc. della presente Raccolta.
2 RU II 180
3 In questa Convenzione per chirurghi s'intendono i praticanti la bassa chirurgia i quali non sono più riconosciuti fra i professanti le arti sanitarie.
4 In seguito all’appartenenza dell’Alsazia alla Francia la Convenzione si applica anche ai comuni di confine fra la Svizzera e l’Alsazia, per cui questo Prospetto deve essere com-pletato.
5 Vedi la nota al Prospetto precedente.


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