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[910.133.2]

Verordnung des BLW über die Bewirtschaftung von Sömmerungsbetrieben

vom 29. März 2000 (Stand am 27. April 2004)

Das Bundesamt für Landwirtschaft,

gestützt auf die Artikel 4 Absatz 3, 6 Absatz 5, 7 Absatz 3 und 9 Absatz 1 der Sömmerungsbeitragsverordnung vom 29. März 20001,2

verordnet:

 

1 Der Bewirtschaftungsplan muss angeben:

a.
die beweidbaren und die nicht beweidbaren Flächen;
b.
die vorhandenen Pflanzengesellschaften und deren Beurteilung;
c.
die Nettoweidefläche;
d.
das geschätzte Ertragspotenzial;
e.
die Eignung der Flächen für die Nutzung mit den verschiedenen Tierkategorien.

2 Der Bewirtschaftungsplan legt fest:

a.
welche Flächen mit welchen Tieren beweidet werden sollen;
b.
die entsprechenden Bestossungszahlen;
c.
das Weidesystem;
d.
die Verteilung der alpeigenen Dünger;
e.
eine allfällige Ergänzungsdüngung;
f.
eine allfällige Zufütterung von Kraftfutter;
g.
einen allfälligen Sanierungsplan für die Unkrautbekämpfung;
h.
allfällige Aufzeichnungen über Bestossung, Düngung, Zufütterung und Unkrautbekämpfung.

 

1 Nicht beweidbar sind insbesondere:

a.
Wälder, ausgenommen traditionell beweidete Waldformen, wie die sogenannten Wytweiden des Juras oder wenig steile Lärchenwälder in den inner- alpinen Regionen, die keine Schutzfunktionen erfüllen und nicht erosionsgefährdet sind;
b.
Flächen mit empfindlichen Pflanzenbeständen und Pioniervegetation auf halboffenen Böden;
c.
steile, felsige Gebiete, in denen sich die Vegetation zwischen den Felsen verliert;
d.
Schutthalden und junge Moränen;
e.
Flächen, auf denen durch Beweidung die Erosionsgefahr offensichtlich verstärkt wird;
f.
mit einem Weideverbot belegte Naturschutzflächen.

2 Grat- und Hochlagen mit langer Schneebedeckung oder kurzer Vegetationszeit, welche als bevorzugte Aufenthaltsorte der Schafe bekannt sind, dürfen nicht als Standweide genutzt werden.

3 Der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin hält in einem Plan die beweidbaren und die nicht oder nur beschränkt beweidbaren Flächen fest.


 

Die Nettoweidefläche entspricht der Gesamtfläche, abzüglich der nicht beweidbaren und der unproduktiven Flächen (Felsen, Geröllhalden, Gewässer usw.).


 

1 Der Höchstbesatz für Schafweiden ist im Anhang festgehalten.

2 Eine ständige Behirtung besteht, wenn:

a.2
die Herdenführung durch einen Hirten mit Hunden erfolgt und die Herde täglich auf einen ausgewählten Weideplatz geführt wird;
b.3
die Weidefläche in Sektoren aufgeteilt und auf einem Plan festgehalten ist;
c.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
d.4
die Aufenthaltsdauer im gleichen Sektor bzw. auf der gleichen Weidefläche zwei Wochen nicht übersteigt und dieselbe Fläche frühestens nach vier Wochen wieder beweidet wird;
e.
die Herde ununterbrochen behirtet ist;
f.5
die Auswahl und Nutzung der Übernachtungsplätze so erfolgt, dass ökologische Schäden vermieden werden; und
g.
ein Weidejournal geführt wird.

3 Eine Umtriebsweide besteht, wenn:

a.
die Beweidung während der gesamten Sömmerungsdauer in Koppeln, die eingezäunt oder natürlich klar abgegrenzt sind, erfolgt;
b.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
c.
in Berücksichtigung von Koppelfläche, Bestossung und Standortbedingungen ein regelmässiger Umtrieb erfolgt;
d.
dieselbe Koppel während höchstens zwei und frühestens wieder nach vier Wochen beweidet wird;
e.
die Koppeln auf einem Plan festgehalten sind; und
f.
ein Weidejournal geführt wird.

4 Bei ständiger Behirtung und Umtriebsweide gilt:

a.
die Beweidung darf frühestens 20 Tage nach der Schneeschmelze erfolgen;
b.
Kunststoffweidenetze dürfen nur für die Einzäunung der Übernachtungsplätze sowie eine kurzfristige Unterstützung der Weideführung während der zugelassenen Aufenthaltsdauer verwendet werden.

5 Unter Einhaltung der übrigen Anforderungen können die Kantone auf die Einschränkung der Weidedauer nach Absatz 3 Buchstabe e bei einer Bestossung von Weiden nach dem 1. August in abgeschlossenen, hoch gelegenen Geländekammern verzichten.


1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 24. April 2002 (AS 2002 1782).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).


 

Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2000 in Kraft.



Anhang1

(Art. 4)

Höchstbesatz für Schafweiden

Standort: Höhenlage Topographie Vegetation

Weidesystem

Höchstbesatza pro ha Nettoweidefläche

Schafeb

GVE

Unterhalb der Waldgrenze:

Mässig steiles Gelände, mittlere Ertragslagen bzw. Pflanzenbestände

bis 1000 m

1000-1400 m

über 1400 m

Herde mit ständiger Behirtung oder Umtriebsweide

6-10

5- 8

3- 6

0,5-0,9

0,4-0,7

0,3-0,5

bis 1000 m

1000-1400 m

über 1400 m

Übrige Weiden

4-7

3-5

2-3

0,3-0,6

0,3-0,4

0,2-0,3

Oberhalb der Waldgrenze:

Noch im Bereich der Rinderalpen, mässig steiles Gelände, mittlere Ertragslagen bzw. Pflanzenbestände

Herde mit ständiger Behirtung oder Umtriebsweide

4-5

0,3-0,5

Übrige Weiden

2-3

0,2-0,3

Hohe Lagen:

Oberhalb des Bereichs der Rinderalpen, mässig steiles Gelände, mittlere Ertragslagen bzw. Pflanzenbestände

Herde mit ständiger Behirtung oder Umtriebsweide

2-3

0,2-0,3

Übrige Weiden

0,5-1,8

0,1-0,2

a

Der Höchstbesatz bezieht sich vom Futterertrag und von der Nutzung her auf mittlere Standorte. Bei sehr günstigen, ertragreichen Standorten kann der Höchstbesatz bei ständiger Behirtung oder Umtriebsweide um maximal 50 Prozent erhöht werden. Wird eine Erhöhung geltend gemacht, ist deren Berechtigung über eine von Fachleuten vorgenommene Schätzung des Ertragspotentials und Abklärung der Flächeneignung nachzuweisen.

Bei ungünstigen Standorten (steile, schattige, nasse oder trockene Lagen) sind grundsätzlich die tieferen Werte massgebend.

b

Mittleres Alpschaf zu 0,0861 GVE


1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 15. April 2003 (AS 2003 861).


Art. 1 Bewirtschaftungsplan
 

1 Der Bewirtschaftungsplan muss angeben:

a.
die beweidbaren und die nicht beweidbaren Flächen;
b.
die vorhandenen Pflanzengesellschaften und deren Beurteilung;
c.
die Nettoweidefläche;
d.
das geschätzte Ertragspotenzial;
e.
die Eignung der Flächen für die Nutzung mit den verschiedenen Tierkategorien.

2 Der Bewirtschaftungsplan legt fest:

a.
welche Flächen mit welchen Tieren beweidet werden sollen;
b.
die entsprechenden Bestossungszahlen;
c.
das Weidesystem;
d.
die Verteilung der alpeigenen Dünger;
e.
eine allfällige Ergänzungsdüngung;
f.
eine allfällige Zufütterung von Kraftfutter;
g.
einen allfälligen Sanierungsplan für die Unkrautbekämpfung;
h.
allfällige Aufzeichnungen über Bestossung, Düngung, Zufütterung und Unkrautbekämpfung.

 

1 Nicht beweidbar sind insbesondere:

a.
Wälder, ausgenommen traditionell beweidete Waldformen, wie die sogenannten Wytweiden des Juras oder wenig steile Lärchenwälder in den inner- alpinen Regionen, die keine Schutzfunktionen erfüllen und nicht erosionsgefährdet sind;
b.
Flächen mit empfindlichen Pflanzenbeständen und Pioniervegetation auf halboffenen Böden;
c.
steile, felsige Gebiete, in denen sich die Vegetation zwischen den Felsen verliert;
d.
Schutthalden und junge Moränen;
e.
Flächen, auf denen durch Beweidung die Erosionsgefahr offensichtlich verstärkt wird;
f.
mit einem Weideverbot belegte Naturschutzflächen.

2 Grat- und Hochlagen mit langer Schneebedeckung oder kurzer Vegetationszeit, welche als bevorzugte Aufenthaltsorte der Schafe bekannt sind, dürfen nicht als Standweide genutzt werden.

3 Der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin hält in einem Plan die beweidbaren und die nicht oder nur beschränkt beweidbaren Flächen fest.


 

Die Nettoweidefläche entspricht der Gesamtfläche, abzüglich der nicht beweidbaren und der unproduktiven Flächen (Felsen, Geröllhalden, Gewässer usw.).


 

1 Der Höchstbesatz für Schafweiden ist im Anhang festgehalten.

2 Eine ständige Behirtung besteht, wenn:

a.2
die Herdenführung durch einen Hirten mit Hunden erfolgt und die Herde täglich auf einen ausgewählten Weideplatz geführt wird;
b.3
die Weidefläche in Sektoren aufgeteilt und auf einem Plan festgehalten ist;
c.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
d.4
die Aufenthaltsdauer im gleichen Sektor bzw. auf der gleichen Weidefläche zwei Wochen nicht übersteigt und dieselbe Fläche frühestens nach vier Wochen wieder beweidet wird;
e.
die Herde ununterbrochen behirtet ist;
f.5
die Auswahl und Nutzung der Übernachtungsplätze so erfolgt, dass ökologische Schäden vermieden werden; und
g.
ein Weidejournal geführt wird.

3 Eine Umtriebsweide besteht, wenn:

a.
die Beweidung während der gesamten Sömmerungsdauer in Koppeln, die eingezäunt oder natürlich klar abgegrenzt sind, erfolgt;
b.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
c.
in Berücksichtigung von Koppelfläche, Bestossung und Standortbedingungen ein regelmässiger Umtrieb erfolgt;
d.
dieselbe Koppel während höchstens zwei und frühestens wieder nach vier Wochen beweidet wird;
e.
die Koppeln auf einem Plan festgehalten sind; und
f.
ein Weidejournal geführt wird.

4 Bei ständiger Behirtung und Umtriebsweide gilt:

a.
die Beweidung darf frühestens 20 Tage nach der Schneeschmelze erfolgen;
b.
Kunststoffweidenetze dürfen nur für die Einzäunung der Übernachtungsplätze sowie eine kurzfristige Unterstützung der Weideführung während der zugelassenen Aufenthaltsdauer verwendet werden.

5 Unter Einhaltung der übrigen Anforderungen können die Kantone auf die Einschränkung der Weidedauer nach Absatz 3 Buchstabe e bei einer Bestossung von Weiden nach dem 1. August in abgeschlossenen, hoch gelegenen Geländekammern verzichten.


1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 24. April 2002 (AS 2002 1782).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).


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Ordinanza dell'UFAG concernente la gestione di aziende d'estivazione

del 29 marzo 2000 (Stato 27  aprile 2004)

L'Ufficio federale dell'agricoltura,

visti gli articoli 4 capoverso 3, 6 capoverso 5, 7 capoverso 3 e 9 capoverso 1

dell'ordinanza del 29 marzo 20001 sui contributi d'estivazione,2

ordina:

 

1 Il piano di gestione deve indicare:

a.
le superfici su cui possono e le superfici su cui non possono pascolare animali;
b.
le fitocenosi esistenti e la rispettiva valutazione;
c.
la superficie di pascolo netta;
d.
il potenziale di resa stimato;
e.
l'idoneità delle superfici allo sfruttamento con diverse categorie di animali.

2 Il piano di gestione stabilisce:

a.
quali animali possono pascolare su quali superfici;
b.
il carico corrispondente;
c.
il sistema di pascolo;
d.
la ripartizione dei concimi prodotti sull'alpe;
e.
un'eventuale concimazione complementare;
f.
un eventuale apporto di foraggio concentrato;
g.
un eventuale piano di risanamento per la lotta contro le malerbe;
h.
eventuali registrazioni sul carico, la concimazione, l'apporto di foraggi e la lotta contro le malerbe.

 

1 Gli animali non possono pascolare, in particolare:

a.
nei boschi, eccettuate le forme di bosco in cui pascolano tradizionalmente animali, come i cosiddetti pascoli boschivi del Giura o i boschi di larici poco declivi delle regioni centrali alpine, che non esplicano una funzione protettiva e per i quali non vi è pericolo di erosione;
b.
sulle superfici con composizioni botaniche sensibili e vegetazione pioniera su suoli semiaperti;
c.
in ambienti rocciosi, declivi, nei quali la vegetazione si insinua tra le rocce;
d.
su fasce detritiche e giovani morene;
e.
su superfici per le quali il pericolo d'erosione è evidentemente aggravato dal pascolo;
f.
su superfici che rientrano nella protezione della natura per le quali vige un divieto di pascolo.

2 Le creste e le superfici in altitudine che presentano un copertura nevosa prolungata o un periodo di vegetazione molto breve, note per essere particolarmente apprezzate dagli ovini, non possono essere utilizzate come pascolo permanente.

3 I gestori definiscono in un piano le superfici su cui gli animali possono pascolare, non possono pascolare o possono pascolare soltanto limitatamente.


 

La superficie di pascolo netta corrisponde alla superficie totale dedotte le superfici su cui gli animali non possono pascolare e le superfici improduttive (rocce, fasce detritiche, corsi d'acqua, ecc.).


 

1 La densità massima per i pascoli destinati agli ovini è fissata nell'allegato.

2 Vi è una sorveglianza permanente se:

a.2
la conduzione del gregge è effettuata da un pastore con cani e il gregge è condotto giornalmente ai luoghi di pascolo stabiliti;
b.3
il pascolo è suddiviso in settori e stabilito in un piano;
c.
l'utilizzo del pascolo è adeguato e omogeneo, senza segni di sovrasfruttamento;
d.4
la permanenza sul medesimo settore rispettivamente sul medesimo pascolo non supera due settimane e la stessa superficie è riadibita al pascolo al più presto dopo quattro settimane;
e.
il gregge è sorvegliato ininterrottamente;
f.5
la scelta e l'utilizzazione dei rifugi per la notte sono effettuate in maniera da evitare danni ecologici, e
g.
viene tenuto un registro dei pascoli.

3 Vi è un pascolo da rotazione se:

a.
il pascolo avviene, per tutta la durata dell'estivazione, in parchi cintati o chiaramente delimitati da elementi naturali;
b.
l'utilizzo del pascolo è adeguato e omogeneo, senza segni di sovrasfruttamento;
c.
è effettuata una rotazione regolare tenendo in considerazione la superficie dei parchi, il carico di animali e le condizioni locali;
d.
lo stesso parco è adibito al pascolo per due settimane al massimo e riutilizzato a tal fine al più presto dopo quattro settimane;
e.
i parchi sono riportati su un piano e
f.
viene tenuto un registro dei pascoli.

4 In caso di sorveglianza permanente e per i pascoli da rotazione si applica quanto segue:

a.
il pascolo può iniziare al più presto 20 giorni dopo lo scioglimento delle nevi;
b.
è autorizzato l'impiego di reti in materiale sintetico soltanto per la recinzione dei rifugi per la notte nonché quale supporto, di breve durata, della gestione del pascolo durante il periodo di permanenza consentito.

5 I Cantoni possono rinunciare alla limitazione della durata di pascolo di cui al capoverso 3 lettera d per pascoli circoscritti, situati ad altitudine elevata e caricati dopo il 1o agosto, se sono adempiute le altre esigenze.


1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 24 apr. 2002 (RU 2002 1782).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).
3 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).
4 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).
5 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).


 

La presente ordinanza entra in vigore il 1o maggio 2000.



Allegato1

Densità massima per i pascoli destinati agli ovini

Ubicazione: altitudine, topografia, vegetazione

Sistema di pascolo

Densità massimaa per ha di superficie di pascolo netta

Ovinib

UBG

Sotto il limite del bosco:

terreni con declività moderata, resa o vegetazione media

fino a 1000 m

1000-1400 m

sopra i 1400 m

gregge permanentemente sorvegliato o pascolo da rotazione

6-10

5- 8

3- 6

0,5-0,9

0,4-0,7

0,3-0,5

fino a 1000 m

1000-1400 m

sopra i 1400 m

altri pascoli

4-7

3-5

2-3

0,3-0,6

0,3-0,4

0,2-0,3

Sopra il limite del bosco:

zone in cui possono ancora pascolare i bovini, terreni con declività moderata, resa o vegetazione media

gregge permanentemente sorvegliato o pascolo da rotazione

4-5

0,3-0,5

altri pascoli

2-3

0,2-0,3

Superfici in altitudine:

oltre le zone in cui possono ancora pascolare i bovini, terreni con declività moderata, resa o vegetazione media

gregge permanentemente sorvegliato o pascolo da rotazione

2-3

0,2-0,3

altri pascoli

0,5-1,8

0,1-0,2

a

La densità massima si riferisce ad ubicazioni medie per quanto concerne la resa in foraggio e la gestione. In luoghi molto favorevoli e con resa elevata, in caso di sorveglianza permanente o pascolo da rotazione, la densità massima può essere aumentata del 50 per cento al massimo. Qualora venisse rivendicato un aumento, la sua legittimità dev'essere comprovata da una stima del potenziale di resa e da una valutazione dell'idoneità della superficie, effettuate da specialisti.

In luoghi sfavorevoli (superfici declive, ombrose, umide o secche) sono determinanti, per principio, i valori più bassi.

b

Media ponderata per ovino estivato = 0,0861 UBG


1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 15 apr. 2003 (RU 2003 861).


Art. 1 Piano di gestione
 

1 Il piano di gestione deve indicare:

a.
le superfici su cui possono e le superfici su cui non possono pascolare animali;
b.
le fitocenosi esistenti e la rispettiva valutazione;
c.
la superficie di pascolo netta;
d.
il potenziale di resa stimato;
e.
l'idoneità delle superfici allo sfruttamento con diverse categorie di animali.

2 Il piano di gestione stabilisce:

a.
quali animali possono pascolare su quali superfici;
b.
il carico corrispondente;
c.
il sistema di pascolo;
d.
la ripartizione dei concimi prodotti sull'alpe;
e.
un'eventuale concimazione complementare;
f.
un eventuale apporto di foraggio concentrato;
g.
un eventuale piano di risanamento per la lotta contro le malerbe;
h.
eventuali registrazioni sul carico, la concimazione, l'apporto di foraggi e la lotta contro le malerbe.

 

1 Gli animali non possono pascolare, in particolare:

a.
nei boschi, eccettuate le forme di bosco in cui pascolano tradizionalmente animali, come i cosiddetti pascoli boschivi del Giura o i boschi di larici poco declivi delle regioni centrali alpine, che non esplicano una funzione protettiva e per i quali non vi è pericolo di erosione;
b.
sulle superfici con composizioni botaniche sensibili e vegetazione pioniera su suoli semiaperti;
c.
in ambienti rocciosi, declivi, nei quali la vegetazione si insinua tra le rocce;
d.
su fasce detritiche e giovani morene;
e.
su superfici per le quali il pericolo d'erosione è evidentemente aggravato dal pascolo;
f.
su superfici che rientrano nella protezione della natura per le quali vige un divieto di pascolo.

2 Le creste e le superfici in altitudine che presentano un copertura nevosa prolungata o un periodo di vegetazione molto breve, note per essere particolarmente apprezzate dagli ovini, non possono essere utilizzate come pascolo permanente.

3 I gestori definiscono in un piano le superfici su cui gli animali possono pascolare, non possono pascolare o possono pascolare soltanto limitatamente.


 

La superficie di pascolo netta corrisponde alla superficie totale dedotte le superfici su cui gli animali non possono pascolare e le superfici improduttive (rocce, fasce detritiche, corsi d'acqua, ecc.).


 

1 La densità massima per i pascoli destinati agli ovini è fissata nell'allegato.

2 Vi è una sorveglianza permanente se:

a.2
la conduzione del gregge è effettuata da un pastore con cani e il gregge è condotto giornalmente ai luoghi di pascolo stabiliti;
b.3
il pascolo è suddiviso in settori e stabilito in un piano;
c.
l'utilizzo del pascolo è adeguato e omogeneo, senza segni di sovrasfruttamento;
d.4
la permanenza sul medesimo settore rispettivamente sul medesimo pascolo non supera due settimane e la stessa superficie è riadibita al pascolo al più presto dopo quattro settimane;
e.
il gregge è sorvegliato ininterrottamente;
f.5
la scelta e l'utilizzazione dei rifugi per la notte sono effettuate in maniera da evitare danni ecologici, e
g.
viene tenuto un registro dei pascoli.

3 Vi è un pascolo da rotazione se:

a.
il pascolo avviene, per tutta la durata dell'estivazione, in parchi cintati o chiaramente delimitati da elementi naturali;
b.
l'utilizzo del pascolo è adeguato e omogeneo, senza segni di sovrasfruttamento;
c.
è effettuata una rotazione regolare tenendo in considerazione la superficie dei parchi, il carico di animali e le condizioni locali;
d.
lo stesso parco è adibito al pascolo per due settimane al massimo e riutilizzato a tal fine al più presto dopo quattro settimane;
e.
i parchi sono riportati su un piano e
f.
viene tenuto un registro dei pascoli.

4 In caso di sorveglianza permanente e per i pascoli da rotazione si applica quanto segue:

a.
il pascolo può iniziare al più presto 20 giorni dopo lo scioglimento delle nevi;
b.
è autorizzato l'impiego di reti in materiale sintetico soltanto per la recinzione dei rifugi per la notte nonché quale supporto, di breve durata, della gestione del pascolo durante il periodo di permanenza consentito.

5 I Cantoni possono rinunciare alla limitazione della durata di pascolo di cui al capoverso 3 lettera d per pascoli circoscritti, situati ad altitudine elevata e caricati dopo il 1o agosto, se sono adempiute le altre esigenze.


1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 24 apr. 2002 (RU 2002 1782).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).
3 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).
4 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).
5 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'UFAG del 20 apr. 2004 (RU 2004 2087).



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