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Art. 19
Art. 20 Note vom 25. Februar 1948 Notenwechsel vom 9. April 1949/31. Januar 1950 Notenwechsel vom 4./11. Januar 1960

(1) Diese Übereinkunft soll ratifiziert werden, und es sollen die Ratifikationsurkunden sobald als möglich in Wien ausgetauscht werden. Sie wird sofort nach Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft treten und gültig bleiben bis zum Ablauf eines Jahres vom Tag an, wo sie von dem einen oder anderen der vertragschliessenden Teile gekündigt wird.

(2) Sie ersetzt die am 2. August 18721 zwischen der Schweiz und Österreich-Ungarn abgeschlossene Übereinkunft betreffend Zolldienst in den Eisenbahnstationen Buchs und St. Margrethen.

Zu Urkund dessen haben die Bevollmächtigten diese Übereinkunft unterzeichnet.

Ausgefertigt im Doppel, in St. Gallen, am 30. April 1947.


1 [AS X 1055]


Widmer

  Note vom 25. Februar 1948

Mit Note vom 25. Februar 1948 an den österreichischen Bundeskanzler stellte der schweizerische Gesandte in Wien im Namen seiner Regierung ausdrücklich fest, dass

a.
durch die neuen Abkommen zwischen der Schweiz und Österreich vom 30. April 1947 betreffend den Grenzverkehr2 und den österreichischen Zolldienst in den Bahnhöfen St. Margarethen und Buchs sowie den Durchgangsverkehr über kurze ausländische Verbindungsstrecken die zollrechtlichen Bestimmungen (Art, 17–21) des Vertrages vom 27. August 18703 gegenstandslos geworden sind,
b.
der Vertrag vom 27. August 1870 im übrigen vorbehältlich einer spätem Revision als noch in Geltung betrachtet wird.

Der österreichische Bundeskanzler bestätigte den Empfang dieses Schreibens und erklärte sich mit dessen Inhalt einverstanden.

  Notenwechsel vom 9. April 1949/31. Januar 1950

Am 9. April 1949 richtete das Eidgenössische Politische Departement an die Österreichische Gesandtschaft in Bern eine Note folgenden Wortlauts:

Das Eidgenössische Politische Departement beehrt sich, auf die erste Tagung der gemäss Artikel 15 des österreichisch—schweizerischen Abkommens über den Grenzverkehr vom 30. April 19474 eingesetzten ständigen gemischten Kommission, die am 14./15. Februar dieses Jahres abgehalten worden war, zurückzukommen.

Anlässlich dieser Konferenz war von seiten der Österreichischen Delegation der Antrag gestellt worden, in Ergänzung von Artikel 15 der Übereinkunft zwischen der Schweiz und Österreich betreffend den österreichischen Zolldienst in den Bahnhöfen St. Margrethen und Buchs sowie den Durchgangsverkehr der Zollorgane über kurze ausländische Verbindungsstrecken vom 30. April 19475 noch folgende drei Verbindungsstrecken über schweizerisches Gebiet für den Durchgang einzelner österreichischer Zollorgane in Uniform freizugeben:

1.
von der Jamtalhütte über das Zahnjoch zur Heidelbergerhütte–Fimberhäusl und Zeblasjoch,
2.
vom Zeblasjoch zum Innerviderjoch,
3.
vom Flimjoch nach Malfrag.

Nach Abklärung der Angelegenheit durch die zuständigen Bundesbehörden ist das Politische Departement nunmehr in der Lage, der Österreichischen Gesandtschaft im Sinne von Artikel 19 der vorstehend erwähnten Übereinkunft zuhanden ihrer Regierung das schweizerische Einverständnis zu der vorgeschlagenen Ergänzung bekanntzugeben. Es wäre der Gesandtschaft verbunden, wenn sie ihrerseits den Empfang dieser Note bestätigen wollte.

Gerne benützt das Departement auch diesen Anlass, um die Österreichische Gesandtschaft seiner ausgezeichneten Hochachtung zu versichern.

Die österreichische Gesandtschaft in Bern antwortete dem Eidgenössischen Politischen Departement am 3 1. Januar 1950 mit folgender Note:

Die Österreichische Gesandtschaft beehrt sich auf die Note des Eidgenössischen Politischen Departementes vom 9. April 1949 zurückzukommen und ihm zu Handen der schweizerischen Regierung nunmehr über erhaltenen Auftrag das Einverständnis der Österreichischen Bundesregierung mit der vorgeschlagenen Ergänzung der Übereinkunft zwischen der Schweiz und Österreich betreffend den österreichischen Zolldienst in den Bahnhöfen St. Margrethen und Buchs sowie den Durchgangsverkehr über kurze ausländische Verbindungsstrecken vom 30. April 1947 bekanntzugeben. Diese Ergänzung betrifft die Freigabe folgender drei Verbindungsstrecken über schweizerisches Gebiet für den Durchgang einzelner österreichischer Zollorgane in Uniform

1.
von der Jamtalhütte über das Zahnjoch zur Heidelbergerhütte–Fimberhäusl und Zeblasjoch.
2.
vom Zeblasjoch zum Innerviderjoch,
3.
vom Flimjoch nach Malfrag.

Die Gesandtschaft benützt gerne auch diesen Anlass, um dem Eidgenössischen Politischen Departement den Ausdruck ihrer ausgezeichneten Hochachtung zu erneuern.

  Notenwechsel vom 4./11. Januar 1960

Die Schweizerische Botschaft beehrt sich, den Empfang der Note vom 4. Januar 1960 betreffend die vom 12. bis 14. März 1958 in Chur und Andermatt abgehaltene zweite Tagung der gemäss Artikel 15 des österreichisch—schweizerischen Abkommens über den Grenzverkehr vom 30. April 19476 eingesetzten ständigen gemischten Kommission zu bestätigen, worin das Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten das Einverständnis der österreichischen Behörden zu den auf dieser Tagung durch die österreichischen und schweizerischen Delegationen vorgebrachten Anträgen mit folgendem Wortlaut mitteilte:

«Das Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten beehrt sich unter Bezugnahme auf die vom 12. bis 14. März 1953 in Chur und Andermatt abgehaltene zweite Tagung der gemäss Artikel 15 des schweizerisch—österreichischen Abkommens über den Grenzverkehr vom 30. April 1947 eingesetzten ständigen gemischten Kommission folgendes mitzuteilen:

1.
Auf dieser Tagung waren von der österreichischen Delegation folgende zwei Anträge gestellt worden:
a.
Ausdehnung der Begünstigung nach Artikel 15 Buchstabe b Ziffer 6 der Übereinkunft zwischen Österreich und der Schweiz vom 30. April 19477 betreffend den österreichischen Zolldienst in den Bahnhöfen St. Margrethen und Buchs sowie den Durchgangsverkehr der Zollorgane über kurze ausländische Verbindungsstrecken auf die Zollwache und die Zollbeamten des Strassenzollamtes Spiess.
b.
Ausdehnung der Begünstigung nach Artikel 15 Buchstabe b auf die Strecke Ritzenjoch–Fimberhaus, das heisst vom Laraintal über das Ritzenjoch (Punkt 2818) oder die Forela Larain zur Heidelbergerhütte–Fimberhütte.

Stangelberger

2.
Von der schweizerischen Delegation war auf dieser Tagung der Antrag auf Gewährung des Durchgangsrechtes in Uniform für schweizerische Zollbeamte auf der Strecke von Schaanwald nach Feldkirch in Ergänzung von Artikel 16 Buchstabe b der vorerwähnten Übereinkunft gestellt worden.
Das Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten ist nunmehr in der Lage, der Schweizerischen Botschaft im Sinne des Artikels 19 der Übereinkunft vom 30. April 1947 das österreichische Einverständnis zu den vorstehenden Ergänzungen bekanntzugeben. Das Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten wäre der Schweizerischen Botschaft verbunden, wenn sie ihrerseits den Empfang dieser Note bestätigen und gleichzeitig mitteilen wollte, ob schweizerischerseits den vorerwähnten Ergänzungen ebenfalls zugestimmt wird.»

Die Schweizerische Botschaft ist nunmehr in der Lage, dem Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten auch das Einverständnis der zuständigen schweizerischen Behörden zu den vorstehenden Ergänzungen bekanntzugeben.

Gerne benützt die Schweizerische Botschaft auch diese Gelegenheit, um das Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten erneut ihrer ausgezeichneten Hochachtung zu versichern.


AS 1960 327


1 Art. 1 Bst. b des BB vom 9. Dez. 1947 (AS 1948 193)
2 SR 0.631.256.916.31
3 SR 0.742.140.316.31
4 SR 0.742.140.316.31
5 Siehe hiervor.
6 SR 0.631.256.916.31
7 Siehe hiervor.

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Art. 19
Art. 20 Nota del 25 febbraio 1948 Scambio di note del 9 aprile 1949/31 gennaio 1950 Scambio di note del 4/11 gennaio 1960

(1) La presente convenzione sarà ratificata e gli strumenti di ratificazione saranno scambiati a Vienna non appena possibile. Essa avrà effetto subito dopo lo scambio degli strumenti di ratificazione e rimarrà in vigore fino allo spirare di un anno a contare dal giorno in cui sarà disdetta da una delle parti contraenti.

(2) Essa abroga e sostituisce la convenzione conchiusa il 2 agosto 18721 tra la Svizzera e l’Austria—Ungheria sul servizio daziario alle stazioni ferroviarie di Buchs e St. Margrethen.

In fede di che, i Plenipotenziari hanno firmato la presente convenzione.

Fatto, in doppio esemplare, a San Gallo, il 30 aprile 1947.


1 [RU X 1055]


Widmer

  Nota del 25 febbraio 19483 

«Con Nota del 25 febbraio 1948 al Cancelliere federale dell’Austria, il Ministro di Svizzera a Vienna ha, in nome del suo Governo, espressamente accertato che:

a.
con la nuova Convenzione del 30 aprile 1947 tra la Svizzera e l’Austria, concernente il traffico di confine e il servizio doganale austriaco nelle stazioni di St. Margrethen e di Buchs, come pure il traffico di transito attraverso brevi tratti di territorio estero4, le disposizioni di diritto doganale (articoli da 17 a 21) della Convenzione del 27 agosto 18705 sono divaenute caduche;
b.
per il rimanente, la Convenzione del 27 agosto 1870 è ritenuta ancora valevole, con riserva di una ulteriore revisione.

Il Cancelliere federale dell’Austria ha confermato il ricevimento del presente scritto e si è dichiarato d’accordo con il suo contenuto».

  Scambio di note del 9 aprile 1949/31 gennaio 1950

Il Dipartimento politico federale6 ha inviato alla Legazione d’Austria in Berna, il 9 aprile 1949, la nota seguente:

Traduzione7

Il Dipartimento politico federale si onora di riferirsi alla prima sessione, tenuta il 14 e 15 febbraio 1949, della Commissione permanente mista, istituita in virtù dell’articolo 15 della convenzione tra la Svizzera e l’Austria del 30 aprile 19478 relativa al traffico di confine.

In quella conferenza, la delegazione austriaca proponeva, a complemento dell’articolo 15 della convenzione tra la Svizzera e l’Austria del 30 aprile 19479 concernente il servizio delle dogane austriache nelle stazioni di St. Margrethen e di Buchs, come pure il transito degli agenti doganali attraverso brevi tratti di comunicazione su territorio straniero, d’aprire al transito di singoli agenti doganali austriaci in uniforme i tre tratti di comunicazione seguenti, su territorio svizzero:

1.
Dalla Jamthalhütte per il Zahnjoch alla Heidelbergerhütte—Fimberhäusl e Zeblasjoch.
2.
Da Zeblasjoch al Innerviderjoch.
3.
Da Flimjoch a Malfrag.

Esaminata la faccenda con le autorità federali competenti; il Dipartimento politico è presentemente in grado di comunicare alla Legazione d’Austria, e per questa al Governo della medesima, in conformità dell’articolo 19 della convenzione menzionata, che le autorità svizzere approvano il complemento proposto. Il Dipartimento sarebbe grato, se codesta legazione volesse confermargli il ricevimento della presente nota.

Il Dipartimento coglie questa occasione per rinnovare alla legazione d’Austria l’espressione della sua alta considerazione.

La legazione d’Austria in Berna rispondeva al Dipartimento politico federale, il 31 gennaio 1950, con la nota seguente.

La Legazione d’Austria si onora di riferirsi alla nota del Dipartimento politico federale del 9 aprile 1949 e di comunicargli, e per lui al Governo svizzero, l’accordo del Governo federale austriaco sul complemento alla «convenzione tra la Svizzera e l’Austria concernente il servizio delle dogane austriache nelle stazioni di St. Margrethen e di Buchs, come pure il transito degli agenti doganali attraverso brevi tratti di comunicazione su territorio straniero» del 30 aprile 1947. Quel complemento concerne l’apertura al transito di singoli agenti doganali austriaci, in uniforme, dei tre tratti di comunicazione, su territorio svizzero, seguenti:

1.
Dalla Jamthalhütte per il Zahnjoch alla Heidelbergerhütte—Fimberhäusl e Zeblasjoch.
2.
Da Zeblasjoch al Innerviderjoch.
3.
Da Flimjoch a Malfrag.

La Legazione coglie questa occasione per rinnovare al Dipartimento politico federale l’espressione della sua alta considerazione.

  Scambio di note del 4/11 gennaio 1960

Traduzione10

L’Ambasciata di Svizzera si onora di dichiarare ricevuta la nota del 4 gennaio 1960 concernente la seconda sessione, tenuta dal 12 al 14 marzo 1953 in Coira e Andermatt, della Commissione permanente mista, istituita in virtù dell’articolo 15 della convenzione tra la Svizzera e l’Austria del 30 aprile 194711 relativa al traffico di confine, nota con la quale il Ministero federale austriaco degli affari esteri comunicava l’accordo delle autorità austriache sulle proposte fatte, in quella sessione, dalle delegazioni austriaca e svizzera, come segue:

«Il Ministro federale degli affari esteri si riferisce alla seconda sessione, tenuta dal 12 al 14 marzo 1953 in Coira e Andermatt, dalla Commissione permanente mista, istituita in virtù dell’articolo 15 della convenzione tra la Svizzera e l’Austria del 30 aprile 1947 relativa al traffico di confine, e si pregia di comunicare quanto segue:
1.
Nella detta sessione la Delegazione austriaca ha fatto le due proposte seguenti:
a.
Estensione delle agevolezze previste nell’articolo 15, lettera b, numero 6, della convenzione tra la Svizzera e l’Austria del 30 aprile 194712 concernente il servizio delle dogane austriache nelle stazioni di St. Margrethen e di Buchs, come pure il transito degli agenti doganali attraverso brevi tratti di comunicazione su territorio straniero, ai funzionari e agenti dell’ufficio doganale sulla strada di Spiess.
b.
Estensione delle agevolezze previste nell’articolo 15, lettera b, al tratto Ritzenjoch—Fimberhaus, ossia da Laraintal per il Ritzenjoch (punto 2818), o per la Forela Larain, a Heidelbergerhütte—Fimberhütte.

Stangelberger

2.
Nella detta sessione, la Delegazione svizzera ha proposto d’accordare agli agenti doganali svizzeri, a complemento dell’articolo 16, lettera b, della convenzione summenzionata, il diritto di transitare in uniforme lungo il tratto da Schaanwald a Feldkirch.
Il Ministero federale degli affari esteri è presentemente in grado di comunicare all’Ambasciata di Svizzera, in conformità dell’articolo 19 della convenzione del 30 aprile 1947, l’accordo austriaco sui complementi dianzi menzionati. Questo ministero sarebbe grato se l’Ambasciata di Svizzera volesse dichiarargli ricevuta la presente nota e comunicargli in tale opportunità, se questi complementi siano approvati anche dalla parte svizzera».

L’Ambasciata di Svizzera è in grado di comunicare al Ministero degli affari esteri l’accordo delle competenti autorità svizzere sui complementi dianzi menzionati.

L’Ambasciata di Svizzera coglie questa occasione per rinnovare al Ministero federale degli affari esteri l’espressione della sua alta considerazione.


RU 1960 341


1 Il testo originale è pubblicato sotto lo stesso numero nell’ediz. ted. della presente Raccolta.
2 Art. 1 lett. b del DF del 9 dic. 1947 (RU 1948 153)
3 RU 1948 180
4 RS 0.631.256.916.31
5 RS 0.742.140.316.31
6 Oggi: Dipartimento federale degli affari esteri
7 Il testo originale è pubblicato sotto lo stesso numero nell’ediz. ted. della presente Raccolta.
8 RS 0.631.256.916.31
9 Pubblicata qui avanti
10 Il testo originale è pubblicato sotto lo stesso numero nell’ediz. ted. della presente Raccolta.
11 RS 0.631.256.916.31
12 Pubblicata qui avanti.

Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei. Publikationsverordnung, PublV.
Il presente documento non è una pubblicazione ufficiale. Fa unicamente fede la pubblicazione della Cancelleria federale. Ordinanza sulle pubblicazioni ufficiali, OPubl.
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