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[910.133.2]

Verordnung des BLW über die Bewirtschaftung von Sömmerungsbetrieben

vom 29. März 2000 (Stand am 27. April 2004)

Das Bundesamt für Landwirtschaft,

gestützt auf die Artikel 4 Absatz 3, 6 Absatz 5, 7 Absatz 3 und 9 Absatz 1 der Sömmerungsbeitragsverordnung vom 29. März 20001,2

verordnet:

 

1 Der Bewirtschaftungsplan muss angeben:

a.
die beweidbaren und die nicht beweidbaren Flächen;
b.
die vorhandenen Pflanzengesellschaften und deren Beurteilung;
c.
die Nettoweidefläche;
d.
das geschätzte Ertragspotenzial;
e.
die Eignung der Flächen für die Nutzung mit den verschiedenen Tierkategorien.

2 Der Bewirtschaftungsplan legt fest:

a.
welche Flächen mit welchen Tieren beweidet werden sollen;
b.
die entsprechenden Bestossungszahlen;
c.
das Weidesystem;
d.
die Verteilung der alpeigenen Dünger;
e.
eine allfällige Ergänzungsdüngung;
f.
eine allfällige Zufütterung von Kraftfutter;
g.
einen allfälligen Sanierungsplan für die Unkrautbekämpfung;
h.
allfällige Aufzeichnungen über Bestossung, Düngung, Zufütterung und Unkrautbekämpfung.

 

1 Nicht beweidbar sind insbesondere:

a.
Wälder, ausgenommen traditionell beweidete Waldformen, wie die sogenannten Wytweiden des Juras oder wenig steile Lärchenwälder in den inner- alpinen Regionen, die keine Schutzfunktionen erfüllen und nicht erosionsgefährdet sind;
b.
Flächen mit empfindlichen Pflanzenbeständen und Pioniervegetation auf halboffenen Böden;
c.
steile, felsige Gebiete, in denen sich die Vegetation zwischen den Felsen verliert;
d.
Schutthalden und junge Moränen;
e.
Flächen, auf denen durch Beweidung die Erosionsgefahr offensichtlich verstärkt wird;
f.
mit einem Weideverbot belegte Naturschutzflächen.

2 Grat- und Hochlagen mit langer Schneebedeckung oder kurzer Vegetationszeit, welche als bevorzugte Aufenthaltsorte der Schafe bekannt sind, dürfen nicht als Standweide genutzt werden.

3 Der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin hält in einem Plan die beweidbaren und die nicht oder nur beschränkt beweidbaren Flächen fest.


 

Die Nettoweidefläche entspricht der Gesamtfläche, abzüglich der nicht beweidbaren und der unproduktiven Flächen (Felsen, Geröllhalden, Gewässer usw.).


 

1 Der Höchstbesatz für Schafweiden ist im Anhang festgehalten.

2 Eine ständige Behirtung besteht, wenn:

a.2
die Herdenführung durch einen Hirten mit Hunden erfolgt und die Herde täglich auf einen ausgewählten Weideplatz geführt wird;
b.3
die Weidefläche in Sektoren aufgeteilt und auf einem Plan festgehalten ist;
c.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
d.4
die Aufenthaltsdauer im gleichen Sektor bzw. auf der gleichen Weidefläche zwei Wochen nicht übersteigt und dieselbe Fläche frühestens nach vier Wochen wieder beweidet wird;
e.
die Herde ununterbrochen behirtet ist;
f.5
die Auswahl und Nutzung der Übernachtungsplätze so erfolgt, dass ökologische Schäden vermieden werden; und
g.
ein Weidejournal geführt wird.

3 Eine Umtriebsweide besteht, wenn:

a.
die Beweidung während der gesamten Sömmerungsdauer in Koppeln, die eingezäunt oder natürlich klar abgegrenzt sind, erfolgt;
b.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
c.
in Berücksichtigung von Koppelfläche, Bestossung und Standortbedingungen ein regelmässiger Umtrieb erfolgt;
d.
dieselbe Koppel während höchstens zwei und frühestens wieder nach vier Wochen beweidet wird;
e.
die Koppeln auf einem Plan festgehalten sind; und
f.
ein Weidejournal geführt wird.

4 Bei ständiger Behirtung und Umtriebsweide gilt:

a.
die Beweidung darf frühestens 20 Tage nach der Schneeschmelze erfolgen;
b.
Kunststoffweidenetze dürfen nur für die Einzäunung der Übernachtungsplätze sowie eine kurzfristige Unterstützung der Weideführung während der zugelassenen Aufenthaltsdauer verwendet werden.

5 Unter Einhaltung der übrigen Anforderungen können die Kantone auf die Einschränkung der Weidedauer nach Absatz 3 Buchstabe e bei einer Bestossung von Weiden nach dem 1. August in abgeschlossenen, hoch gelegenen Geländekammern verzichten.


1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 24. April 2002 (AS 2002 1782).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).


 

Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2000 in Kraft.



Anhang1

(Art. 4)

Höchstbesatz für Schafweiden

Standort: Höhenlage Topographie Vegetation

Weidesystem

Höchstbesatza pro ha Nettoweidefläche

Schafeb

GVE

Unterhalb der Waldgrenze:

Mässig steiles Gelände, mittlere Ertragslagen bzw. Pflanzenbestände

bis 1000 m

1000-1400 m

über 1400 m

Herde mit ständiger Behirtung oder Umtriebsweide

6-10

5- 8

3- 6

0,5-0,9

0,4-0,7

0,3-0,5

bis 1000 m

1000-1400 m

über 1400 m

Übrige Weiden

4-7

3-5

2-3

0,3-0,6

0,3-0,4

0,2-0,3

Oberhalb der Waldgrenze:

Noch im Bereich der Rinderalpen, mässig steiles Gelände, mittlere Ertragslagen bzw. Pflanzenbestände

Herde mit ständiger Behirtung oder Umtriebsweide

4-5

0,3-0,5

Übrige Weiden

2-3

0,2-0,3

Hohe Lagen:

Oberhalb des Bereichs der Rinderalpen, mässig steiles Gelände, mittlere Ertragslagen bzw. Pflanzenbestände

Herde mit ständiger Behirtung oder Umtriebsweide

2-3

0,2-0,3

Übrige Weiden

0,5-1,8

0,1-0,2

a

Der Höchstbesatz bezieht sich vom Futterertrag und von der Nutzung her auf mittlere Standorte. Bei sehr günstigen, ertragreichen Standorten kann der Höchstbesatz bei ständiger Behirtung oder Umtriebsweide um maximal 50 Prozent erhöht werden. Wird eine Erhöhung geltend gemacht, ist deren Berechtigung über eine von Fachleuten vorgenommene Schätzung des Ertragspotentials und Abklärung der Flächeneignung nachzuweisen.

Bei ungünstigen Standorten (steile, schattige, nasse oder trockene Lagen) sind grundsätzlich die tieferen Werte massgebend.

b

Mittleres Alpschaf zu 0,0861 GVE


1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 15. April 2003 (AS 2003 861).


Art. 1 Bewirtschaftungsplan
 

1 Der Bewirtschaftungsplan muss angeben:

a.
die beweidbaren und die nicht beweidbaren Flächen;
b.
die vorhandenen Pflanzengesellschaften und deren Beurteilung;
c.
die Nettoweidefläche;
d.
das geschätzte Ertragspotenzial;
e.
die Eignung der Flächen für die Nutzung mit den verschiedenen Tierkategorien.

2 Der Bewirtschaftungsplan legt fest:

a.
welche Flächen mit welchen Tieren beweidet werden sollen;
b.
die entsprechenden Bestossungszahlen;
c.
das Weidesystem;
d.
die Verteilung der alpeigenen Dünger;
e.
eine allfällige Ergänzungsdüngung;
f.
eine allfällige Zufütterung von Kraftfutter;
g.
einen allfälligen Sanierungsplan für die Unkrautbekämpfung;
h.
allfällige Aufzeichnungen über Bestossung, Düngung, Zufütterung und Unkrautbekämpfung.

 

1 Nicht beweidbar sind insbesondere:

a.
Wälder, ausgenommen traditionell beweidete Waldformen, wie die sogenannten Wytweiden des Juras oder wenig steile Lärchenwälder in den inner- alpinen Regionen, die keine Schutzfunktionen erfüllen und nicht erosionsgefährdet sind;
b.
Flächen mit empfindlichen Pflanzenbeständen und Pioniervegetation auf halboffenen Böden;
c.
steile, felsige Gebiete, in denen sich die Vegetation zwischen den Felsen verliert;
d.
Schutthalden und junge Moränen;
e.
Flächen, auf denen durch Beweidung die Erosionsgefahr offensichtlich verstärkt wird;
f.
mit einem Weideverbot belegte Naturschutzflächen.

2 Grat- und Hochlagen mit langer Schneebedeckung oder kurzer Vegetationszeit, welche als bevorzugte Aufenthaltsorte der Schafe bekannt sind, dürfen nicht als Standweide genutzt werden.

3 Der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin hält in einem Plan die beweidbaren und die nicht oder nur beschränkt beweidbaren Flächen fest.


 

Die Nettoweidefläche entspricht der Gesamtfläche, abzüglich der nicht beweidbaren und der unproduktiven Flächen (Felsen, Geröllhalden, Gewässer usw.).


 

1 Der Höchstbesatz für Schafweiden ist im Anhang festgehalten.

2 Eine ständige Behirtung besteht, wenn:

a.2
die Herdenführung durch einen Hirten mit Hunden erfolgt und die Herde täglich auf einen ausgewählten Weideplatz geführt wird;
b.3
die Weidefläche in Sektoren aufgeteilt und auf einem Plan festgehalten ist;
c.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
d.4
die Aufenthaltsdauer im gleichen Sektor bzw. auf der gleichen Weidefläche zwei Wochen nicht übersteigt und dieselbe Fläche frühestens nach vier Wochen wieder beweidet wird;
e.
die Herde ununterbrochen behirtet ist;
f.5
die Auswahl und Nutzung der Übernachtungsplätze so erfolgt, dass ökologische Schäden vermieden werden; und
g.
ein Weidejournal geführt wird.

3 Eine Umtriebsweide besteht, wenn:

a.
die Beweidung während der gesamten Sömmerungsdauer in Koppeln, die eingezäunt oder natürlich klar abgegrenzt sind, erfolgt;
b.
eine angepasste Nutzung und gleichmässige Beweidung ohne Übernutzung erfolgt;
c.
in Berücksichtigung von Koppelfläche, Bestossung und Standortbedingungen ein regelmässiger Umtrieb erfolgt;
d.
dieselbe Koppel während höchstens zwei und frühestens wieder nach vier Wochen beweidet wird;
e.
die Koppeln auf einem Plan festgehalten sind; und
f.
ein Weidejournal geführt wird.

4 Bei ständiger Behirtung und Umtriebsweide gilt:

a.
die Beweidung darf frühestens 20 Tage nach der Schneeschmelze erfolgen;
b.
Kunststoffweidenetze dürfen nur für die Einzäunung der Übernachtungsplätze sowie eine kurzfristige Unterstützung der Weideführung während der zugelassenen Aufenthaltsdauer verwendet werden.

5 Unter Einhaltung der übrigen Anforderungen können die Kantone auf die Einschränkung der Weidedauer nach Absatz 3 Buchstabe e bei einer Bestossung von Weiden nach dem 1. August in abgeschlossenen, hoch gelegenen Geländekammern verzichten.


1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 24. April 2002 (AS 2002 1782).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 20. April 2004 (AS 2004 2087).


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Ordonnance de l'OFAG sur la gestion des exploitations d'estivage

du 29 mars 2000 (Etat le 27 avril 2004)

L'Office fédéral de l'agriculture,

vu les art. 4, al. 3, 6, al. 5, 7, al. 3, et 9, al. 1, de l'ordonnance du 29 mars 2000 sur les contributions d'estivage1,2

arrête:

 

Le plan d'exploitation doit mentionner:

a.
les surfaces pâturables et non pâturables;
b.
les associations végétales existantes et leur appréciation;
c.
la surface pâturable nette;
d.
le potentiel de rendement estimé;
e.
l'aptitude des surfaces à une utilisation par les différentes catégories d'animaux.

Le plan d'exploitation fixe:0

a.
les surfaces servant au pacage de telle ou telle catégorie d'animaux;
b.
la charge en bétail correspondante;
c.
le système de pacage;
d.
la répartition des engrais produits sur place;
e.
une fumure complémentaire éventuelle;
f.
une éventuelle utilisation d'aliments concentrés;
g.
le cas échéant, un plan d'assainissement pour lutter contre les mauvaises herbes;
h.
les enregistrements concernant la charge en bétail, la fumure, l'alimentation et la lutte contre les mauvaises herbes.

 

Sont considérées comme non pâturables notamment les:

a.
forêts à l'exception des formes forestières spéciales, mais traditionnelles, qu'on trouve dans le Jura (pâturages boisés alternant avec des pâturages sans couvert) ou forêts de mélèzes peu abruptes situées à l'intérieur des régions alpines, pour autant qu'elles n'exercent pas une fonction de protection et qu'il n'y ait pas un danger d'érosion;
b.
surfaces comportant des végétaux sensibles et de la végétation pionnière sur des sols à demi ouverts;
c.
terrains en forte pente avec rochers et végétation intermittente;
d.
jeunes moraines et pierriers;
e.
surfaces présentant un risque d'érosion évident, qui serait aggravé par le pacage;
f.
surfaces relevant de la protection de la nature, grevées d'une interdiction de pacage.

Les crêtes et les surfaces de haute altitude ayant une couverture neigeuse prolongée ou une période de végétation très courte et qui sont connues pour être particulièrement appréciées des moutons ne peuvent pas être utilisées comme pâturages permanents.

L'exploitant reporte sur un plan les surfaces pâturables, ainsi que les surfaces non pâturables et celles qui ne le sont que partiellement.


 

La surface pâturable nette correspond à la surface totale, moins les surfaces non pâturables et improductives (rochers, éboulis, cours d'eau, etc.).


 

1 La charge maximale en moutons est fixée à l'annexe.

2 Il y a surveillance permanente par le berger lorsque:

a.2
le troupeau est mené par un berger accompagné de chiens et est conduit quotidiennement à un pâturage choisi par le berger;
b.3
la surface pâturable est répartie en secteurs et consignée sur un plan;
c.
l'utilisation des pâturages est appropriée et le pacage équilibré, sans pâture excessive;
d.4
la durée de séjour dans un même secteur ou sur une même surface pâturable n'excède pas deux semaines et qu'une même surface sert de nouveau au pacage, au plus tôt quatre semaines après;
e.
le troupeau est gardé sans interruption par un berger;
f.5
les places pour la nuit sont choisies et utilisées de manière à éviter des dommages écologiques, et
g.
l'exploitant tient un cahier des pâtures.

3 Il y a pâturage tournant lorsque:

a.
pendant toute la durée de l'estivage, le pacage se fait dans des enclos entourés d'une clôture ou clairement délimités par les conditions naturelles;
b.
l'utilisation des pâturages est appropriée et le pacage équilibré, sans pâture excessive;
c.
il est procédé à une rotation régulière en fonction de la surface des enclos, de la charge en bétail et des conditions locales;
d.
le même enclos sert au pacage pendant deux semaines au maximum et qu'il est réutilisé au plus tôt après quatre semaines;
e.
les enclos sont reportés sur un plan, et
f.
l'exploitant tient un cahier des pâtures.

4 Lorsque les troupeaux sont surveillés en permanence par un berger et dans le cas des pâturages tournants:

a.
les animaux peuvent être pâturés au plus tôt vingt jours après la fonte des neiges;
b.
des filets synthétiques ne peuvent être utilisés que pour clôturer les places pendant la nuit ou pour une aide temporaire au pacage pendant la présence autorisée des animaux.

5 En cas de pacage d'animaux après le 1er août, les cantons peuvent, s'ils respectent les autres exigences, renoncer aux restrictions d'utilisation visées à l'al. 3, let. e, sur des portions de terrain situées à haute altitude.


1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 24 avril 2002 (RO 2002 1782).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).
4 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).
5 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).


 

La présente ordonnance entre en vigueur le 1er mai 2000.



Annexe1

(art. 4)

Charge maximale des pâturages en moutons

Emplacement: Altitude Topographie Végétation

Système de pacage

Charge maximalea par ha de surface pâturable nette

Moutonsb

UGB

Au-dessous de la limite de la forêt:

Terrains en pente moyenne, rendements et composition botanique moyens

jusqu'à 1000 m

1000 à 1400 m

plus de 1400 m

Troupeau sous surveillance permanente d'un berger ou pâturage tournant

6-10

5- 8

3- 6

0,5-0,9

0,4-0,7

0,3-0,5

jusqu'à 1000 m

1000 à 1400 m

plus de 1400 m

Autres pâturages

4-7

3-5

2-3

0,3-0,6

0,3-0,4

0,2-0,3

Au-dessus de la limite de la forêt:

Dans les zones encore favorables au pacage de bétail bovin; terrains en pente moyenne, rendements et composition botanique moyens

Troupeau sous surveillance permanente d'un berger ou pâturage tournant

4-5

0,3-0,5

Autres pâturages

2-3

0,2-0,3

Surfaces d'altitude:

En-dessus des zones encore favorables au pacage du bétail bovin; terrains en pente moyenne, rendements et composition botanique moyens

Troupeau sous surveillance permanente d'un berger ou pâturage tournant

2-3

0,2-0,3

Autres pâturages

0,5-1,8

0,1-0,2

a
La charge maximale se réfère à des sites moyens en ce qui concerne le rendement en fourrages et l'utilisation. Aux endroits très favorables aux rendements abondants, cette charge peut être augmentée de 50% au maximum, à condition que le troupeau soit sous la surveillance permanente d'un berger ou qu'il s'agisse d'un pâturage tournant. Lorsqu'une augmentation est demandée, elle doit être justifiée par une attestation de spécialistes concernant l'estimation du potentiel de rendement et l'aptitude des surfaces. Les valeurs inférieures s'appliquent en principe pour les sites défavorables (raides, ombrageux, humides ou secs).
b
Moyenne pondérée des moutons estivés = 0,0861 UGB

1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 15 avril 2003 (RO 2003 861).


Art. 1 Plan d'exploitation
 

Le plan d'exploitation doit mentionner:

a.
les surfaces pâturables et non pâturables;
b.
les associations végétales existantes et leur appréciation;
c.
la surface pâturable nette;
d.
le potentiel de rendement estimé;
e.
l'aptitude des surfaces à une utilisation par les différentes catégories d'animaux.

Le plan d'exploitation fixe:0

a.
les surfaces servant au pacage de telle ou telle catégorie d'animaux;
b.
la charge en bétail correspondante;
c.
le système de pacage;
d.
la répartition des engrais produits sur place;
e.
une fumure complémentaire éventuelle;
f.
une éventuelle utilisation d'aliments concentrés;
g.
le cas échéant, un plan d'assainissement pour lutter contre les mauvaises herbes;
h.
les enregistrements concernant la charge en bétail, la fumure, l'alimentation et la lutte contre les mauvaises herbes.

 

Sont considérées comme non pâturables notamment les:

a.
forêts à l'exception des formes forestières spéciales, mais traditionnelles, qu'on trouve dans le Jura (pâturages boisés alternant avec des pâturages sans couvert) ou forêts de mélèzes peu abruptes situées à l'intérieur des régions alpines, pour autant qu'elles n'exercent pas une fonction de protection et qu'il n'y ait pas un danger d'érosion;
b.
surfaces comportant des végétaux sensibles et de la végétation pionnière sur des sols à demi ouverts;
c.
terrains en forte pente avec rochers et végétation intermittente;
d.
jeunes moraines et pierriers;
e.
surfaces présentant un risque d'érosion évident, qui serait aggravé par le pacage;
f.
surfaces relevant de la protection de la nature, grevées d'une interdiction de pacage.

Les crêtes et les surfaces de haute altitude ayant une couverture neigeuse prolongée ou une période de végétation très courte et qui sont connues pour être particulièrement appréciées des moutons ne peuvent pas être utilisées comme pâturages permanents.

L'exploitant reporte sur un plan les surfaces pâturables, ainsi que les surfaces non pâturables et celles qui ne le sont que partiellement.


 

La surface pâturable nette correspond à la surface totale, moins les surfaces non pâturables et improductives (rochers, éboulis, cours d'eau, etc.).


 

1 La charge maximale en moutons est fixée à l'annexe.

2 Il y a surveillance permanente par le berger lorsque:

a.2
le troupeau est mené par un berger accompagné de chiens et est conduit quotidiennement à un pâturage choisi par le berger;
b.3
la surface pâturable est répartie en secteurs et consignée sur un plan;
c.
l'utilisation des pâturages est appropriée et le pacage équilibré, sans pâture excessive;
d.4
la durée de séjour dans un même secteur ou sur une même surface pâturable n'excède pas deux semaines et qu'une même surface sert de nouveau au pacage, au plus tôt quatre semaines après;
e.
le troupeau est gardé sans interruption par un berger;
f.5
les places pour la nuit sont choisies et utilisées de manière à éviter des dommages écologiques, et
g.
l'exploitant tient un cahier des pâtures.

3 Il y a pâturage tournant lorsque:

a.
pendant toute la durée de l'estivage, le pacage se fait dans des enclos entourés d'une clôture ou clairement délimités par les conditions naturelles;
b.
l'utilisation des pâturages est appropriée et le pacage équilibré, sans pâture excessive;
c.
il est procédé à une rotation régulière en fonction de la surface des enclos, de la charge en bétail et des conditions locales;
d.
le même enclos sert au pacage pendant deux semaines au maximum et qu'il est réutilisé au plus tôt après quatre semaines;
e.
les enclos sont reportés sur un plan, et
f.
l'exploitant tient un cahier des pâtures.

4 Lorsque les troupeaux sont surveillés en permanence par un berger et dans le cas des pâturages tournants:

a.
les animaux peuvent être pâturés au plus tôt vingt jours après la fonte des neiges;
b.
des filets synthétiques ne peuvent être utilisés que pour clôturer les places pendant la nuit ou pour une aide temporaire au pacage pendant la présence autorisée des animaux.

5 En cas de pacage d'animaux après le 1er août, les cantons peuvent, s'ils respectent les autres exigences, renoncer aux restrictions d'utilisation visées à l'al. 3, let. e, sur des portions de terrain situées à haute altitude.


1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 24 avril 2002 (RO 2002 1782).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).
4 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).
5 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O de l'OFAG du 20 avril 2004 (RO 2004 2087).



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