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Übersetzung1

Vertrag betreffend die Errichtung eines internationalen Mass- und Gewichtsbureaus (Metervertrag)

Abgeschlossen in Paris am 20. Mai 1875

Von der Bundesversammlung genehmigt am 2. Juli 18752

Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 20. November 1875

In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Januar 1876

Geändert durch das Übereinkommen abgeschlossen in Sèvres am 6. Oktober 1921

(Stand am 6. März 2013)

Se. Exzellenz der Präsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Se. Majestät der Deutsche Kaiser, Se. Majestät der Kaiser von Österreich-Ungarn, Se. Majestät der König der Belgier, Se. Majestät der Kaiser von Brasilien, Se. Exzellenz der Präsident der Argentinischen Konföderation, Se. Majestät der König von Dänemark, Se. Majestät der König von Spanien, Se. Exzellenz der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Se. Exzellenz der Präsident der Französischen Republik, Se. Majestät der König von Italien, Se. Exzellenz der Präsident der Republik Peru, Se. Majestät der König von Portugal und Algarbien, Se. Majestät der Kaiser aller Reussen, Se. Majestät der König von Schweden und Norwegen, Se. Majestät der Kaiser der Osmanen und Se. Exzellenz der Präsident der Republik Venezuela

haben, von Wunsche geleitet, die internationale Unifikation und die Weiterbildung des metrischen Systems zu sichern, beschlossen, zu diesem Behuf einen Vertrag abzuschliessen, und haben zu ihren Bevollmächtigten ernannt:

(Es folgen die Namen der Bevollmächtigten)

welche, nach gegenseitiger Mitteilung ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten,

nachstehendes vereinbart haben:


Art. 1
Art. 2
Art. 3
Art. 4
Art. 5
Art. 6
Art. 71
Art. 81
Art. 9
Art. 10
Art. 11
Art. 12
Art. 13
Art. 14
Art. 1

Das Internationale Mass- und Gewichtsbureau wird in einem besondern Gebäude untergebracht, welches alle nötigen Garantien der Ruhe und Festigkeit bietet.

Ausser dem zur Aufbewahrung der Prototype geeigneten Lokale wird dieses Gebäude Beobachtungssäle zur Aufstellung der Komparatoren und Waagen, ein Laboratorium, eine Bibliothek, einen Archivsaal, Arbeitszimmer für die Beamten und Wohnungen für das Wacht- und Dienstpersonal enthalten.

Art. 2

Das internationale Komitee ist mit der Erwerbung und Einrichtung dieses Gebäudes sowie mit der Organisation der Arbeiten, wozu dasselbe bestimmt ist, betraut.

Sollte das Komitee kein geeignetes Gebäude erwerben können, so wird ein solches unter seiner Leitung und nach seinem Plänen gebaut werden.

Art. 3

Die französische Regierung wird auf Verlangen des internationalen Komitees die nötigen Massregeln treffen, um dem internationalen Bureau den Charakter einer gemeinnützigen Anstalt verleihen zu lassen.

Art. 4

Das internationale Komitee wird für Herstellung der nötigen Instrumente Sorge tragen, als da sind:

Komparatoren zur Vergleichung von End- und Strichmassen, Instrumente zur Bestimmung der absoluten Ausdehnung, Waagen für Wägungen in der Luft und im leeren Raum, Komparatoren zur Vergleichung der geodätischen Messstangen usw.

Art. 5

Die Kosten für die Erwerbung oder die Herstellung des Gebäudes und die Ausgaben für den Ankauf und die Aufstellung der Instrumente und Apparate dürfen zusammen die Summe von 400 000 Franken nicht übersteigen.

Art. 61

Die jährlichen Einkünfte des internationalen Bureaus setzen sich aus einem festen und einem zusätzlichen Teil zusammen.

Der feste Teil ist grundsätzlich auf Fr. 250 000 festgesetzt, kann aber bei einstimmigem Beschluss des Komitees auf Fr. 300 000 erhöht werden. Er geht zu Lasten aller Staaten und selbständigen Kolonien, welche dem Metervertrag vor der sechsten Generalkonferenz beigetreten sind. Der zusätzliche Teil wird aus den Beiträgen der Staaten und der selbständigen Kolonien, welche dem Metervertrag nach der genannten Generalkonferenz beigetreten sind, gebildet.

Das Komitee ist gehalten, den jährlichen Voranschlag, auf Grundlage des Vorschlages des Direktors, aufzustellen, ohne aber die in den oben erwähnten beiden Absätzen angegebenen Summen zu überschreiten. Dieser Voranschlag wird jedes Jahr in einem speziellen finanziellen Bericht zur Kenntnis der hohen vertragschliessenden Staaten gebracht.

Für den Fall, dass das Komitee es als nötig erachtet, die festen jährlichen Einkünfte von Fr. 300 000 zu erhöhen oder die Berechnung der durch Artikel 20 des vorliegenden Reglements festgesetzten Beiträge zu ändern, müsste es die Regierungen benachrichtigen, damit dieselben innerhalb der nötigen Frist ihren Delegierten an der nächsten Generalkonferenz die nötigen Vollmachten erteilen können.

Der Entscheid wird nur bei Einstimmigkeit der vertragschliessenden Staaten Rechtsgültigkeit besitzen.

Wenn ein Staat während dreier Jahre seinen Beitrag nicht entrichtet hat, so ist der letztere unter die andern Staaten im Verhältnis ihrer eigenen Beiträge zu verteilen. Die von den Staaten auf diese Weise geleisteten zusätzlichen Beträge werden als ein dem rückständigen Staate gemachter Vorschuss betrachtet und werden ihnen zurückvergütet, wenn der betreffende Staat seine rückständigen Beiträge entrichtet hat.

Die Vorteile und Vorrechte, die durch den Beitritt zum Metervertrag erworben werden, gelten als aufgehoben für die Staaten, welche während dreier Jahre ihre Beiträge nicht entrichtet haben.

Nach weitern drei Jahren wird der im Rückstand befindliche Staat vom Vertrage ausgeschlossen und die Berechnung der Beiträge gemäss den Bestimmungen des Artikels 20 des vorliegenden Reglements neu vorgenommen.


1 Fassung gemäss internationalem Vertrag vom 6. Oktober 1921 betreffend die Abänderung dieses Vertrages (Art. 2). Siehe Anm. auf S. 3 hiervor.

Art. 7

Die im Artikel 3 des Vertrages erwähnte Generalkonferenz wird infolge der Einberufung von seiten des internationalen Komitees wenigstens einmal alle sechs Jahre in Paris zusammentreten.

Sie hat zur Aufgabe, die für Verbreitung und Vervollkommnung des metrischen Systems dienlichen Massnahmen zu diskutieren und anzuregen sowie die während der Zwischenzeit ihrer Sitzungsperioden etwa beschlossenen neuen Fundamentalbestimmungen mit Bezug auf Mass und Gewicht gutzuheissen. Sie nimmt den Bericht des internationalen Komitees über die ausgeführten Arbeiten entgegen und erneuert im Wege geheimer Abstimmung das Internationale Komitee zur Hälfte.

Die Abstimmung im Schosse der Generalkonferenz geschieht nach Staaten; jeder Staat hat eine Stimme.

Die Mitglieder des internationalen Komitees sind berechtigt, an den Sitzungen der Generalkonferenz teilzunehmen; sie können zugleich Abgeordnete ihrer Regierungen sein.

Art. 81

Das in Artikel 3 des Vertrages erwähnte internationale Komitee wird aus 18 Mitgliedern, die alle verschiedenen Staaten angehören, gebildet.

Bei den Erneuerungswahlen des internationalen Komitees, die zur Hälfte vorgenommen werden, treten in erster Linie diejenigen Mitglieder aus, welche bei entstandenen Vakanzen in der Zeit zwischen zwei Sitzungen der Konferenz provisorisch gewählt worden sind; die übrigen werden durch das Los bestimmt.

Die austretenden Mitglieder sind wieder wählbar.


1 Die Fassung gemäss internationalem Vertrag vom 6. Oktober 1921 betreffend die Abänderung dieses Vertrages (Art. 2). Siehe Anm. auf S. 3 hiervor.

Art. 91

Das internationale Komitee konstituiert sich selbst, indem es in geheimer Wahl seinen Präsidenten und Sekretär bestimmt. Diese Wahlen werden den hohen vertragschliessenden Staaten bekanntgegeben.

Der Präsident und der Sekretär des Komitees und der Direktor des Bureaus müssen verschiedenen Staaten angehören.

Sobald das Komitee gewählt ist, können Wieder- oder Neuwahlen erst drei Monate nach Kenntnisgabe der Vakanz an die Mitglieder stattfinden.


1 Die Fassung gemäss internationalem Vertrag vom 6. Oktober 1921 betreffend die Abänderung dieses Vertrages (Art. 2). Siehe Anm. auf S. 3 hiervor.

Art. 101

Das internationale Komitee leitet alle metrologischen Arbeiten, die die hohen vertragschliessenden Parteien gemeinsam auszuführen beschlossen haben. Es ist ferner beauftragt, die Aufbewahrung der Prototype und internationalen Normalmasse zu überwachen.

Endlich kann es die Mitarbeit von Spezialisten in Fragen der Metrologie anordnen und die Ergebnisse ihrer Arbeiten verwerten.


1 Die Fassung gemäss internationalem Vertrag vom 6. Oktober 1921 betreffend die Abänderung dieses Vertrages (Art. 2). Siehe Anm. auf S. 3 hiervor.

Art. 111

Das Komitee tritt wenigstens alle zwei Jahre zusammen.


1 Die Fassung gemäss internationalem Vertrag vom 6. Oktober 1921 betreffend die Abänderung dieses Vertrages (Art. 2). Siehe Anm. auf S. 3 hiervor.

Art. 121

Bei Abstimmungen im Komitee gilt die Mehrheit der Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Die Beschlüsse sind nur bei Anwesenheit von wenigstens der Hälfte der gewählten Mitglieder gültig. Unter Vorbehalt dieser Bedingung ist eine Vertretung der abwesenden Mitglieder durch die anwesenden bei der Abstimmung zulässig; die letztern haben sich über ihre Vollmachten auszuweisen. Das gleiche gilt auch für die Wahlen bei geheimer Abstimmung.

Der Direktor hat das Stimmrecht im Schosse des Komitees.


1 Die Fassung gemäss internationalem Vertrag vom 6. Oktober 1921 betreffend die Abänderung dieses Vertrages (Art. 2). Siehe Anm. auf S. 3 hiervor.

Art. 13

In der Zwischenzeit von einer Sitzungsperiode zur andern hat das Komitee das Recht, durch Korrespondenz zu beraten und zu beschliessen.

Damit in diesem Falle ein Beschluss Gültigkeit habe, müssen sämtliche Mitglieder des Komitees aufgefordert worden sein, ihre Stimmen abzugeben.

Art. 14
Art. 151
Art. 16
Art. 171
Art. 181
Art. 19
Art. 201
Art. 21
Art. 22
Art. 1

Alle Staaten, welche in der 1872 in Paris versammelten Internationalen Meter-Kommission vertreten waren, gleichviel ob dieselben bei gegenwärtigem Vertrage beteiligt sind oder nicht, werden die von ihnen bestellten Prototype erhalten, und zwar unter allen Garantiebedingungen, welche von der internationalen Kommission festgesetzt sind.

Art. 2

Die erste Sitzung der im Artikel 3 des Vertrages erwähnten Generalkonferenz der Masse und Gewichte hat hauptsächlich zum Zweck, die neuen Prototype gutzuheissen und dieselben unter die Staaten, welche solche bestellt haben, zu verteilen.

Demnach haben die Delegierten aller Regierungen, die in der internationalen Kommission von 1872 vertreten waren sowie die Mitglieder der französischen Sektion das Recht, an dieser ersten Sitzung teilzunehmen, um zur Sanktion der Prototype mitzuwirken.

Art. 3

Das im Artikel 3 des Vertrages erwähnte und gemäss Artikel 8 des Reglements zusammengesetzte internationale Komitee ist beauftragt, die neuen Prototype entgegenzunehmen und untereinander zu vergleichen, in Gemässheit der von der internationalen Kommission des Jahres 1872 und von deren permanentem Komitee gefassten wissenschaftlichen Beschlüsse, jedoch unter Vorbehalt derjenigen Abänderungen, welche die Erfahrung in Zukunft als ratsam erscheinen lassen dürfte.

Art. 4

Die französische Sektion der internationalen Kommission von 1872 bleibt nach wie vor, unter Mitwirkung des internationalen Komitees, mit denjenigen Arbeiten beauftragt, mit denen sie behufs Herstellung der neuen Prototype betraut worden ist.

Art. 5

Die Herstellungskosten der von der französischen Sektion ausgeführten metrischen Masse und Gewichte werden von den beteiligten Regierungen zurückerstattet, entsprechend dem Selbstkostenpreise, welcher von der französischen Sektion pro Einheit festgestellt werden wird.

Art. 6
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Traduzione1

Trattato sullo stabilimento di un Ufficio internazionale di pesi e misure

Conchiuso il 20 maggio 1875

Approvato dall'Assemblea federale il 2 luglio 18752

Strumenti di ratifica depositati dalla Svizzera il 20 novembre 1875

Entrato in vigore per la Svizzera il 1o gennaio 1876

Emendato dalla Convenzione conchiusa a Sèvres il 6 ottobre 1921

(Stato 6 marzo 2013)

Sua Eccellenza il Presidente della Confederazione Svizzera; Sua Maestà l'Imperatore di Germania; Sua Maestà l'Imperatore d'Austria-Ungheria; Sua Maestà il Re dei Belgi; Sua Maestà l'Imperatore del Brasile; Sua Eccellenza il Presidente della Confederazione argentina; Sua Maestà il Re di Danimarca; Sua Maestà il Re di Spagna; Sua Eccellenza il Presidente degli Stati Uniti d'America; Sua Eccellenza il Presidente della Repubblica francese; Sua Maestà il Re d'Italia; Sua Eccellenza il Presidente della Repubblica del Perù; Sua Maestà il Re di Portogallo e delle Algarvie; Sua Maestà l'Imperatore di tutte le Russie; Sua Maestà il Re di Svezia e Norvegia; Sua Maestà l'Imperatore degli Ottomani e Sua Eccellenza il Presidente della Repubblica di Venezuela,

mossi dal desiderio di assicurare l'unificazione internazionale e il perfezionamento del sistema metrico, hanno risolto di conchiudere per ciò una Convenzione e hanno a tal fine nominato a loro plenipotenziari:

(Seguono i nomi dei plenipotenziari)

i quali, dopo essersi comunicati i loro pieni poteri, trovati in buona e debita forma,

furono d'accordo nelle disposizioni seguenti:


Art. 1
Art. 2
Art. 3
Art. 4
Art. 5
Art. 6
Art. 71
Art. 81
Art. 9
Art. 10
Art. 11
Art. 12
Art. 13
Art. 14
Art. 1

L'Ufficio internazionale di pesi e misure sarà stabilito in un fabbricato speciale che presenti tutte le guarentigie necessarie di tranquillità e di stabilità.

Oltre al locale appropriato pel deposito dei prototipi, questo fabbricato conterrà delle sale d'osservazione pel collocamento dei comparatori e delle bilance, un laboratorio, una biblioteca, una sala d'archivio, dei gabinetti di lavoro pei funzionari e stanze d'abitazione pel personale di guardia e di servizio.

Art. 2

Il Comitato internazionale è incaricato dell'acquisizione e dell'adattamento della casa, come pure dell'organizzazione dei lavori a cui la medesima è destinata.

Quando il Comitato non trovasse una casa adatta da acquistare, ne sarà costruita una sotto la sua direzione e a seconda dei suoi piani.

Art. 3

Sulla domanda del Comitato internazionale, il Governo francese prenderà le disposizioni necessarie per far conferire all'Ufficio internazionale il carattere di istituto di pubblica utilità.

Art. 4

Il Comitato internazionale si prenderà cura dell'allestimento degli strumenti necessari, come sono: comparatori pei campioni a divisioni lineari e ad estremità armate, apparecchi per le determinazioni delle dilatazioni assolute, bilance per pesatura nell'aria e nel vuoto, comparatori per le aste geodetiche, ecc.

Art. 5

Le spese di compera o di costruzione del fabbricato e le spese di compera e di collocamento degli strumenti ed apparecchi non potranno superare in complesso la somma di 400 000 franchi.

Art. 61

La dotazione annua dell'Ufficio internazionale si compone di due parti, l'una fissa, l'altra complementare.

La parte fissa è, di massima, di fr. 250 000, ma può essere aumentata a fr. 300 000 per decisione unanime del Comitato. Essa è a carico di tutti gli Stati e delle Colonie autonome che hanno aderito al Trattato del metro prima della sesta Conferenza generale.

La parte complementare comprende i contributi degli Stati e delle Colonie autonome che hanno aderito al Trattato dopo la detta Conferenza generale.

Il Comitato è incaricato di stabilire, su proposta del direttore, il preventivo annuale, senza tuttavia sorpassare la somma calcolata in conformità dei due capoversi precedenti. Questo preventivo è comunicato con un rapporto finanziario speciale ai Governi delle alte Parti contraenti.

Qualora il Comitato giudicasse necessario di aumentare oltre i 300 000 franchi la parte fissa della dotazione annua, oppure di modificare il calcolo dei contributi stabiliti dall'art. 20 del presente Regolamento, dovrà notificarlo ai Governi in modo da permetter loro di dare in tempo utile le istruzioni necessarie ai loro delegati alla Conferenza generale seguente, affinchè questa possa validamente deliberare. La decisione sarà valida solo nel caso in cui nessuno degli Stati contraenti vi faccia opposizione.

Allorchè uno Stato non abbia per tre anni pagato il suo contributo, questo viene diviso e pagato dagli altri Stati in proporzione del loro contributo. Le somme, così pagate in più dagli Stati per completare l'importo della dotazione dell'Ufficio, sono considerate come un'anticipazione fatta allo Stato in mora e sono loro rimborsate se detto Stato paga i suoi contributi arretrati.

I vantaggi e i privilegi conferiti dall'adesione al Trattato del metro restano sospesi per quegli Stati che non hanno pagato i contributi di tre anni.

Decorsi ancora tre anni, lo Stato in mora è escluso dal Trattato e il calcolo dei contributi è rifatto in conformità delle disposizioni dell'art. 20 del presente Regolamento.


1 Nuovo testo giusta la Convenzione internazionale 6 ottobre 1921 che modifica il presente Trattato (art. 2). Vedi la nota a pag. 3.

Art. 7

La Conferenza generale detta all'art. 3 del Trattato si riunirà, convocata dal Comitato internazionale, a Parigi, almeno una volta in ogni periodo di sei anni.

Alla medesima spetta il discutere e provocare le misure necessarie per la propagazione e il perfezionamento del sistema metrico, come pure l'approvare le nuove determinazioni metrologiche fondamentali che fossero state fatte nel frattempo. Essa riceve il rapporto del Comitato internazionale sui lavori eseguiti, e procede a scrutinio segreto alla rinnovazione per metà del Comitato internazionale.

La votazione nella Conferenza generale avviene per Stati; ogni Stato ha un voto.

I membri del Comitato internazionale prendono parte di diritto alle sedute della Conferenza; possono anche essere delegati dei loro Governi.

Art. 81

Il Comitato internazionale, menzionato all'art. 3 del Trattato, si comporrà di diciotto membri appartenenti tutti a Stati differenti.

Procedendosi alla rinnovazione della metà dei membri del Comitato internazionale, sono innanzitutto membri uscenti coloro che furono eletti provvisoriamente, in caso di vacanza, nell'intervallo tra due sessioni della Conferenza; gli altri sono designati dalla sorte.

I membri uscenti sono rieleggibili.


1 Nuovo testo giusta la Convenzione internazionale 6 ottobre 1921 che modifica il presente Trattato (art. 2). Vedi la nota a pag. 3.

Art. 91

Il Comitato internazionale si costituisce eleggendo esso stesso, a scrutinio segreto, il proprio presidente ed il segretario. Le nomine sono notificate ai Governi delle alte Parti contraenti.

Il presidente e il segretario del Comitato, nonchè il direttore dell'Ufficio, devono appartenere a Stati differenti.

Costituito che sia, il Comitato non può procedere a nuove elezioni o nomine che trascorsi tre mesi da che sarà stata comunicata a tutti i membri la vacanza.


1 Nuovo testo giusta la Convenzione internazionale 6 ottobre 1921 che modifica il presente Trattato (art. 2). Vedi la nota a pag. 3.

Art. 101

Il Comitato internazionale dirige tutti i lavori metrologici che le alte Parti contraenti decideranno di far eseguire in comune.

Esso è inoltre incaricato di sorvegliare la conservazione dei prototipi e campioni internazionali.

Inoltre, esso può assumersi la collaborazione di specialisti in materia di metrologia e utilizzare i loro lavori.


1 Nuovo testo giusta la Convenzione internazionale 6 ottobre 1921 che modifica il presente Trattato (art. 2). Vedi la nota a pag. 3.

Art. 111

Il Comitato si riunirà almeno una volta ogni due anni.


1 Nuovo testo giusta la Convenzione internazionale 6 ottobre 1921 che modifica il presente Trattato (art. 2). Vedi la nota a pag. 3.

Art. 121

Le votazioni del Comitato si fanno a maggioranza di voti; a parità dei voti decide il voto del presidente. Le decisioni non sono valide che allorchè il numero dei membri presenti è eguale ad almeno la metà dei membri eletti che compongono il Comitato.

Sotto riserva di questa condizione, i membri assenti possono farsi rappresentare dai membri presenti e questi ultimi devono dare le prove di averne procura. Lo stesso vale per le nomine a scrutinio segreto.

Il direttore dell'Ufficio ha il diritto di voto in seno al Comitato.


1 Nuovo testo giusta la Convenzione internazionale 6 ottobre 1921 che modifica il presente Trattato (art. 2). Vedi la nota a pag. 3.

Art. 13

Nell'intervallo tra una sessione e l'altra, il Comitato potrà deliberare per via di corrispondenza.

Affinchè in questo caso una risoluzione sia valevole, bisogna che tutti i membri del Comitato siano stati richiesti del loro avviso.

Art. 14
Art. 151
Art. 16
Art. 171
Art. 181
Art. 19
Art. 201
Art. 21
Art. 22
Art. 1

Tutti gli Stati che erano rappresentati nella Commissione internazionale del metro riunita a Parigi nel 1872, sia che abbiano parte o no al presente Trattato, riceveranno i prototipi che hanno domandato, e ciò in tutte le condizioni di garanzia determinate dalla prelodata Commissione internazionale.

Art. 2

La prima riunione della Conferenza generale dei pesi e delle misure mentovata all'art. 3 del Trattato avrà segnatamente per oggetto di approvare i nuovi prototipi, e di distribuirli agli Stati che ne fecero domanda.

Perciò i delegati di tutti i Governi che erano rappresentati nella Commissione internazionale del 1872, del pari che i membri della sezione francese, parteciperanno di diritto a questa prima riunione per concorrere alla sanzione dei prototipi.

Art. 3

Il Comitato internazionale menzionato all'art. 3 del Trattato e composto come è detto all'art. 8 del Regolamento ha l'incarico di ricevere o di confrontare fra loro i nuovi prototipi, secondo le decisioni scientifiche della Commissione internazionale del 1872 e del suo Comitato permanente, con riserva delle modificazioni che potessero essere in avvenire dall'esperienza suggerite.

Art. 4

La sezione francese della Commissione internazionale del 1872 resta incaricata dei lavori affidatile per la costruzione dei nuovi prototipi col concorso del Comitato internazionale.

Art. 5

Le spese di fabbricazione dei campioni metrici apprestati dalla sezione francese saranno rimborsate dai Governi cointeressati giusta il prezzo di costo che sarà stabilito dalla detta sezione per unità.

Art. 6

Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei. Publikationsverordnung, PublV.
Il presente documento non è una pubblicazione ufficiale. Fa unicamente fede la pubblicazione della Cancelleria federale. Ordinanza sulle pubblicazioni ufficiali, OPubl.


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